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Typo3 oder WordPress – welches CMS ist besser? :: pro webwork blog

Typo3 oder WordPress – welches CMS ist besser?

Wenn man eigene Web-Projekte umsetzt – sei es als Web-Visitenkarte, Internet-Präsenz oder Affiliate Seite, muss man sich irgendwann für ein oder maximal zwei CMS entscheiden. Dasselbe gilt auch, wenn im Auftrag von Kunden gearbeitet wird.

Dieser Artikel soll als Entscheidungshilfe dienen, wenn Typo3 oder WordPress zur Auswahl stehen. Es wird versucht, Typo3 und WordPress sowohl aus Sicht eines Webmasters, als auch unter dem Aspekt der Kosten-Nutzen Rechnung zu sehen.

Statische HTML Seiten haben ausgedient. Selbst eine einfache Landingpage ist aufgrund weitestgehender Automatisierung mittels CMS schneller, effektiver und damit kostengünstiger zu realisieren.

Niemand kann allerdings jedes CMS mit all seinen Feinheiten beherrschen. Böse Zungen behaupten sogar, das wäre schon innerhalb von Typo3 nicht möglich :twisted: .

Die Entscheidung für ein CMS

Meist kommt man zu „seinem“ CMS wie die Jungfrau zum Kinde. Irgendwann hat man während der ersten Gehversuche irgendein System ausprobiert und ist dabei geblieben.


Klar, je länger und intensiver man sich mit einer Sache beschäftigt, desto besser beherrscht man sie und neigt deshalb auch dazu, selbige als „die beste“ zu bezeichnen. Aber ist das wirklich so?

In meinem Fall war Typo3 das erste CMS und das hat wahrscheinlich dazu geführt, dass es für mich das beste CMS überhaupt ist. Dabei habe ich aber gar nicht bewusst wahrgenommen, dass es sich dabei um ein CMS handelt.

Für mich war Typo3 schlicht eine Benutzeroberfläche. Ähnlich einer Software wie MS Word oder SAP. Was da im Hintergrund abläuft hat mich nicht sonderlich interessiert.

Das geht vielen sicherlich heute noch genauso. Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, zu dem man vielleicht mehr an seinem CMS verändern möchte, als nur einen Text oder ein Bild einzufügen.

Zwar ist das sowohl mit Typo3 als auch mit WordPress problemlos möglich; der zeitliche (und damit auch finanzielle) Aufwand steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Um es vorweg zu sagen: Typo3 ist für mich die Nummer Eins aller CMS. Kein anderes CMS ist so mächtig, vielseitig und anpassungsfähig. Und dieser Meinung bin ich bis Heute.

Die Entscheidung zugunsten von Typo3 als erste Wahl für Websites wurde jedoch durch WordPress deutlich relativiert.

Das Menue im Backend von Typo 3WordPress löst Typo3 ab

Früher waren Websites eine teure Angelegenheit. Es ist noch gar nicht so lange her, dass selbst Klein- und Mittelständische Unternehmen aus Kostengründen auf die Erstellung einer Internet-Präsenz verzichtet haben.

Das hat sich zwischenzeitlich geändert. Kaum ein Unternehmen kann es sich heute noch leisten, keine Website zu betreiben und so sind Firmen ohne eigene Web-Präsenz eher die Ausnahme.

Kostengünstige Websites, die sowohl in der Anschaffung als auch Pflege wenig finanziellen Aufwand erfordern, haben dafür gesorgt, dass sich auch ein Kleinstbetrieb nicht finanziell verbiegen muss, um für seine Kunden im Web da zu sein.

Möglich wurde dies unter anderem durch schlanke und trotzdem leistungsfähige CMS wie WordPress. Die wenigsten Unternehmen benötigen ein riesiges Portal. Meist kommen sie mit 20 bis 150 Seiten problemlos aus.

Genau in diesem Rahmen liegen die Stärken von WordPress. Einst als reine Blog-Software gedacht, hat sich WordPress mittlerweile zum leistungsfähigen CMS entwickelt, welches sich durchaus mit allen anderen Systemen messen kann.

WordPress – ein Schock?

Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich WordPress schon immer als CMS wahrgenommen und nie nur auf eine Blog-Software reduziert. Von daher musste ich auch keine Vorurteile überwinden.

Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass der erste Kontakt mit WordPress ein Schock war. Wer das saubere, laserscharfe Backend von Typo3 kennt, weiß was ich meine.

Das Typo3 Backend hat schon auf einem Röhrenmonitor wie auf einem TFT Bildschirm gewirkt.

Sehr präzise und dabei trotzdem elegant und von einer gewissen Vornehmheit.

WordPress dagegen… ein grobschlächtiger Klotz. Es wirkt laut, ungehobelt und rüpelhaft, wenn man im Zusammenhang mit Websites solche Attribute verwenden darf.

Das Erstellen einer Website mit WordPress war allerdings eine Offenbarung. Mit keinem anderen CMS lassen sich Websites so effizient und schnell umsetzen wie mit WordPress.

Hat man einmal ein funktionierendes Template und eine Seiten-Architektur erstellt, gibt es im Bereich KMU zu WordPress keine ernst zu nehmende Alternative. Im nachfolgenden Vergleich wird deutlich, warum das so ist.

Typo3 versus WordPress für Webmaster

Man kann es drehen und wenden wie man will. Typo3 ist in vielen Belangen besser als WordPress. Es ist filigran und leistungsstark zugleich.

Müsste man einen Vergleich ziehen, könnte man sagen Typo3 ist der Degen und WordPress das Breitschwert.

WordPress provoziert  geradezu schnelles agieren. Man logged sich ins Backend ein und wird von WordPress angeschrien: „Los, publizier was!“.  Alles in WordPress ist auf Geschwindigkeit und Einfachheit ausgelegt.

Drauflos schreiben und veröffentlichen. Das ganze in einer Einfachheit und Schnelligkeit, die Ihresgleichen sucht. An diesem Verhalten erkennt man auch deutlich, dass WordPress einst als Blog-Software konzipiert wurde. Das ist aber auch das einzige, was heutzutage noch daran erinnert.

Ganz anders dagegen Typo3. Es nähert sich lautlos und zurückhaltend wie ein englischer Diener seiner Lordschaft und fragt höflich an, was der Herr oder die Dame zu tun gedenkt. „Möchten Sie eine neue Seite erstellen? Und wenn ja, auf welche Weise?

Es gibt in Typo3 nämlich nie nur einen Weg, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Meist kann man jede gewünschte  Aktion auf unterschiedliche Weise ausführen. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt.

Typo3 ist dabei so mächtig, dass man sich die Frage „geht das überhaupt?“ sparen kann und nur noch fragen muss „wie geht das?“.

Typo3 ist aufwändiger

Diese Vielfalt hat natürlich Konsequenzen. Typo3 ist keine Beschäftigung, der man sporadisch nur alle paar Wochen nachgehen kann. Aufgrund der gewaltigen Power der Software muss man sich einfach mehr Begriffe und Arbeitsabläufe merken, als das bei WordPress der Fall ist.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Sie möchten Ihr Passwort für den Zugang zum Backend ändern. Schauen wir uns die dazu notwendigen einzelnen Schritte beider Installationen an:

WordPress

  • Schritt 1 Einloggen ins Backend
  • Schritt 2 Klick auf „Dein Profil“
  • Schritt 3 Passwort zweimal eingeben
  • Schritt 4 Button „Profil aktualisieren“ klicken.

Typo 3

  • Schritt 1 Einloggen ins Backend
  • Schritt 2 Klick auf „Liste“
  • Schritt 3 In der sich dann öffnenden Baumstruktur auf „New Typo3 Site“ klicken
  • Schritt 4 Es öffnet sich ein Fenster in dem die Backend Benutzer angezeigt werden. Dort wählen Sie den Benutzer aus, dessen Passwort Sie ändern wollen, indem Sie auf das davorstehende Icon klicken.
  • Schritt 5 Es öffnet sich ein Pop-Up Fenster, in dem Sie auf „Bearbeiten“ klicken.
  • Schritt 6 Im dadurch neu geöffneten Fenster geben Sie im Feld „Passwort“ Ihr neues Passwort ein.
  • Schritt 7 Mit Klick auf das Diskettensymbol „Speichern und schließen“ wird das neue Passwort übernommen.

Wissen Sie jetzt was ich meine? WordPress braucht nur vier Schritte, Typo3 dagegen sieben. Und das war jetzt nur ein möglicher Weg, Passwörter in Typo3 zu ändern.

Dieses Prinzip zieht sich durch beide Installationen wie ein roter Faden. Dadurch das Typo3 mehr kann, existieren auch mehr Möglichkeiten. Wo mehr Möglichkeiten existieren, gibt es auch mehr zu lernen/wissen.

Wenn Worpress wie Excel ist, entspricht Typo3 dann Access?

Fast jeder hat schon einmal mit Excel gearbeitet. Nur wenige haben das mit Access getan. Die klassische Archivierung und Verwaltung der heimischen Film- oder Musiksammlung ist hierfür wohl das beste Beispiel.

Beides lässt sich sowohl mit Excel als auch Access hervorragend meistern. Trotzdem werden fast alle Excel den Vorzug geben. Während Excel nahezu selbsterklärend ist, erfordert Access ein tieferes Verständnis und die konsequente Auseinandersetzung mit Datenbanken. Ähnlich wird auch die Arbeit mit WordPress im Vergleich zu Typo3 empfunden.

Aber Achtung: das ist kein gutes Beispiel, weil man Excel und Access eigentlich nicht miteinander vergleichen darf. Es beschreibt jedoch sehr gut, wie WordPress und Typo3 im täglichen Gebrauch wahrgenommen werden.

Sowohl WordPress als auch Typo3 sind beides vollwertige CMS. Excel dagegen ist eine Tabellen Kalkulation und Access ist ein Datenbank-System, hinter dem dieselbe Syntax steckt wie hinter Microsofts SQL. Access kann im Bereich Datenbanken nur geringfügig weniger als MySQL.

Es wäre also unfair die beiden Systeme miteinander zu vergleichen. Trotzdem beschreibt es am besten, wie man die Arbeit mit WordPress und Typo3 wahrnimmt.


Typo3 versus WordPress unter dem Aspekt der Kosten/Nutzen Rechnung

Wie im Beispiel der Passwortänderung sehr schön zu sehen war, erfordert Typo3 ein wenig mehr Aufwand an Wissen und einiges mehr Aufwand an Zeit.

Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Kosten. Es fängt schon mit dem Hosting an. Während bei WordPress der Hoster relativ egal ist, darf es bei Typo3 idealerweise ein auf Typo3 spezialisierter Hoster sein.

So kann es zum Beispiel zu Problemen mit Dateien und Ordnern kommen, wenn sowohl mittels dem im Modul „Dateiliste“ integrierten Web-FTP Programm, als auch mit einem „echten“ FTP Programm wie beispielsweise Filezilla Daten hochgeladen werden. Diese Probleme bestehen in der Regel bei einem auf Typo3 spezialisierten Hoster nicht.

Auch die Zugriffszahlen spielen eine Rolle, wenn es um die Auswahl des Servers geht. So ist es schon ein qualitativer Unterschied, ob bei 500.000 Seitenaufrufen im Monat ein Dual-Core oder Quad-Core Prozessor eingesetzt wird. Günstige oder gar billige Provider geraten da schnell an Ihre Grenzen.

Kosten für die Erstellung einer Website

Jeder Hobby Webdesigner kann Ihnen ein einigermaßen zuverlässiges Template für WordPress erstellen. Zudem existieren Tausende freie Templates, die Sie kostenlos verwenden können. Darunter viele, die auch im gewerblichen Einsatz keine Probleme verursachen.

Das funktioniert mit Typo3 so nicht. Zwar gibt es auch hier eine recht ordentliche Auswahl an Templates; diese sind aber aufgrund der Typo3 eigenen Sprache TypoScript nicht so leicht zu händeln. Seit einiger Zeit versucht man zwar erfolgreich, mit der Erweiterung TemplaVoilà  das System noch flexibler zu machen – einfacher wird es dadurch aber dennoch nicht.

Eine Typo3 Seite vom Design über das Layout und Content bis hin zur Web-Architektur zu erstellen, erfordert deutlich mehr Zeit und Aufwand als dasselbe mit WordPress zu realisieren. Sie bezahlen also immer; entweder mit Geld oder Ihrer Zeit.

Der Webarchitekt hat in einem Artikel die Aussage:

„Als CMS geht nur Typo3 – alles andere ist unprofessionell“

als Grund aufgeführt, den Webdesigner zu wechseln. Recht hat er. Wer das behauptet, hat entweder keine Ahnung oder will Geld verdienen. Es ist ja durchaus richtig, dass Typo3 ungeheuer performant ist. Genau dieser Umstand macht es aber eben auch deutlich teurer.

Oft wird argumentiert, dass jemand, der Typo3 sicher beherrscht, kleine Websites damit genauso schnell und kostengünstig realisiert wie mit WordPress. Das stimmt einfach nicht, wie aus dem Beispiel mit der Passwortänderung eindeutig hervorgeht.

Typo3 und WordPress – ein Leistungsvergleich für den Kunden

Weiter oben wurde ja schon auf den erhöhten Kompetenz-Bedarf beim Hosting verwiesen. Typo3 ist – wie WordPress auch – ein LAMP Produkt (Linux Apache MySQL PHP) und wurde in dieser Umgebung entwickelt.

Unnötig zu erwähnen, dass es gerade dort seinen höchsten Leistungsstand erreicht. Zwar läuft es auch problemlos unter allen anderen gebräuchlichen Betriebssystemen wie Mac OS oder Windows; allerdings sind einige Typo3 Funktionen nur auf Linux Servern mit Apache als Webserver einsatzfähig.

Eine der herausragenden Typo3 Funktionen ist zum Beispiel die indizierte Suche. Sie durchsucht sogar PDF- und MS Word- Dokumente. Ein Feature, von dem jeder WordPress Nutzer nur träumen kann (und es auch tut ;-) ). Diese Suche steht – genau wie die dynamische PDF Generierung – unter Windows-Systemen nicht oder nur beschränkt zur Verfügung.

Es empfiehlt sich also, Typo3 in der richtigen Umgebung zu installieren. Hier ist WordPress aufgrund der deutlich einfacheren Installationsbedingungen im Vorteil.

Wo WordPress weniger punkten kann, ist zum Beispiel bei der Umsetzung einer mehrsprachigen Website, welche dieselben Standards erfüllt, wie das eine Typo3 Seite tun würde (beim Sprachwechsel auf der aktuellen Seite bleiben usw.). Hier hat wiederum Typo3 die Nase vorn.

WordPress kann alles (fast) genausogut wie Typo3

Was alle übrigen Punkte betrifft, die eine Unternehmens-Website erfüllen muss lässt sich festhalten, dass WordPress bis zu einem gewissen Funktionsumfang Typo3 in nichts nachsteht. Oder anders ausgedrückt:

Für die Anforderungen von 95% aller Unternehmens-Websites mit nicht deutlich mehr als 200 Seiten reicht WordPress locker aus!

Denn auch die Kosten für Wartung und Schulung sind nicht zu vernachlässigen. Wer einmal Mitarbeitern einer Firma eine Einweisung in ein CMS gegeben hat, wird WordPress zu schätzen wissen. Und wer auf der anderen Seite eine solche Einweisung bezahlen musste, ebenfalls ;-) .

Nun ist es ja so, dass wenn man für eine Sache Partei ergreift, die Opposition nicht weit ist. Das ist bei diesem Thema natürlich nicht anders. Häufigstes Argument:

Wenn einmal festgestellt wird, dass WordPress doch nicht mehr ausreicht und auf ein leistungsfähigeres CMS umgestellt werden muss, sei dies nachteilig für das Ranking in den Suchmaschinen und verursache hohe Kosten beim Relaunch.

Entschuldigung aber das ist völliger Quatsch!

Richtig ist: ja, WordPress kann durchaus mit steigender Anforderung eines Unternehmens irgendwann nicht mehr ausreichend sein. Dann wird eine Umstellung auf ein anderes CMS erforderlich. Was das Thema Suchmaschinen und Kosten betrifft, nachfolgend eine kurze Erläuterung.

Zum Thema Suchmaschinen. Solange eine Web-Präsenz nicht deutlich mehr als 200 Seiten hat, stellt es für einen SEO ja wohl kein Problem dar, diese korrekt und unter Vererbung des Pageranks und der Rankings weiterzuleiten.

Zum Thema Kosten. Richtig ist, dass der SEO tatsächlich zusätzliche Kosten verursacht. Aber selbst wenn die Umleitung von 200 Seiten einen ganzen Tag dauern und mit einem Tagessatz von 1.200,- Euro zu Buche schlagen würde, wäre das immer noch die deutlich günstigere Lösung.

Spätestens wenn man miteinbezieht, dass die ursprüngliche Erstellung der Typo3 Seite 8.000,- Euro gekostet hat und mit WordPress für 4.500,- umzusetzen gewesen wäre ;-) .

Des Weiteren finde ich die Argumentation „Typo3 für den Fall dass Sie es einmal brauchen werden“ grenzwertig. Das wäre so, als ob Ihnen Ihr Versicherungsberater eine Hundehaftpflichtversicherung verkauft für den Fall, dass Sie sich einmal einen Hund anschaffen.

Der Vollständigkeit halber will ich noch erwähnen, dass WordPress natürlich nicht in Frage kommt, wenn schon bei der Planung klar ist, dass in absehbarer Zeit mehr Leistung benötigt wird. Das wäre sonst wieder so, als wenn man direkt nachdem man erfahren hat, dass Nachwuchs unterwegs ist, einen zweisitzigen Sportwagen kaufen würde.

Fazit

In den meisten Fällen reicht WordPress als CMS völlig aus. Es ist leicht zu händeln, kostengünstig in der Wartung und von Haus aus sehr suchmaschinenfreundlich. WordPress ist fast beliebig erweiterbar. Sei es durch händisches Eingreifen oder durch die schier unüberschaubare Anzahl an Plugins, die – ähnlich den Modulen in Typo3 – zur Verfügung stehen.

Typo3 ist besser, keine Frage aber in sehr vielen Fällen wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

So, das sind so die Punkte, die mir zu den beiden CMS einfallen. Wer noch Ergänzungen hat, immer rein damit  in die Kommentare und weiterhin viel Erfolg bei Ihren Onlineprojekten…

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10 Kommentare zu „Typo3 oder WordPress – welches CMS ist besser?“

  • Selbst wenn man WP zugesteht ein echtes CMS zu sein und nicht nur ein Blog (Da hat sich mittlerweile tatsächlich viel getan), ab deinem Vergleich das BE Passwort zu ändern kann man eigentlich aufhören zu lesen. Tatsächlich sind die Schritte in T3 genauso wie in WP, ein wenig mehr Recherche hätte da gut getan.

    Auch die Aussage WP kann (fast) alles was T3 kann ist etwas gewagt. Ich kenne beide Systeme sehr gut und kann dir versichern: Das ist Quatsch.

    Ich möchte in keinster Weise anzweifeln das WP für viele Projekte ausreichend ist, trotzdem vergleichst Du hier Äpfel mit Birnen. Natürlich ist WP für den Webmaster leichter zu lernen, aber ob das wirklich etwas positives ist lasse ich mal so stehen.

  • Man schreibt TYPO3 nicht Typo3. Also ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit TYPO3 als auch ein wenig mit WordPress. Mir geht TYPO3 einfach leichter von der Hand obwohl der Einstieg schon schwieriger war als der in WordPress wo man ja schon nach ein paar Stunden eine kleine Seite zusammenklicken kann.

  • Steffen Gebert:

    Sorry, ich möchte dich wirklich bitten, dass mit dem Passwort ändern auszubessern. Das ist schlichtweg falsch und funktioniert bei TYPO3 genauso wie bei WordPress. Ich habe das mal illustriert: http://img28.imageshack.us/img28/6897/20101006101834.jpg

    Das ist weder ein neues Feature, noch kann das der einzige Weg sein – sonst könnten ja nur Admins Passwörter ändern.

    Vielen Dank
    Steffen

    • pw:

      Hi, danke für die Illustration. Sehr übersichtlich und ja, dieser Weg ist kürzer.

      Aber was soll ich ausbessern? War das, was ich geschrieben habe falsch? Es ist nunmal ein möglicher Weg, das Passwort zu ändern und der braucht einfach 7 Schritte.

      Aus diesem Grund hatte ich extra darauf hingewiesen, dass es in Typo3 meist mehrere Wege der Umsetzung gibt.

      Und genau dieser Umstand beschreibt einmal mehr, warum Typo3 im Vergleich zu WordPress oft als kompliziert empfunden wird. Ob das tatsächlich so ist, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.

      Es deckt sich auch mit der Aussage, dass Typo3 aufgrund seines Leistungsumfangs mehr an Möglichkeiten bietet und dadurch auch ein Mehr an Wissen und Aufwand erfordert.

      Ich habe ja nirgendwo geschrieben, dass es schlechter wäre als WordPress. Im Gegenteil, es ist definitiv besser. Nur eben in den meisten Fällen überdimensioniert.

  • pw:

    Hehe, das war ja so klar :D . Schon der erste Satz sagt alles aus. Wobei ich darüber nicht mal meckern darf, da ich noch vor zwei Jahren in etwa dasselbe geschrieben hätte.

    Es stört mich auch, dass ich jetzt gegen meine eigentliche Überzeugung argumentieren muss, denn nach wie vor finde ich Typo3 besser als WordPress.

    Nur sollte man auch realistisch bleiben und da stehe ich zu meiner Aussage, dass man mit Typo3 in 95% aller Fälle mit Kanonen auf Spatzen schießt.

    Was die Schritte zur Passwortänderung betrifft: ich hab nochmal nachgezählt. Es bleibt bei 7 : 4 ;-) .

    Zudem interessieren mich Websites nur im Hinblick auf ihre Leistungen hinsichtlich Marketing und SEO. Und auch da ist man mit WordPress in den meisten Fällen bestens bedient. Im Bereich SEO sogar deutlich besser.

    Klar ist, dass das Projekt nur groß genug sein muss, um WordPress aus dem Rennen zu werfen. Das ist aber einfach viel seltener der Fall als manchen lieb ist ;-) . Also nichts für ungut aber ich kann Deiner Argumentation nur sehr bedingt zustimmen.

  • pw:

    Man benötigt für ein “als auch” normalerweise auch ein “sowohl”. Und nach TYPO3 wäre ein Komma angebracht gewesen ;-) . Mir gefällt Typo3 einfach besser, deshalb schreib ich es auch so.

    Wenn Dir Typo3 leichter von der Hand geht, ist das ja auch völlig in Ordnung. Wenn Typo3 aber bevorzugt wird, weil man nicht nach ein paar Stunden eine kleine Seite “zusammenklicken” kann, ist das schon grenzwertig.

    Soll aber nicht mein Problem sein. Mir ging es lediglich darum, einen Vergleich zu ziehen, der sich nicht nur auf technische Details bezieht.

  • Steffen Gebert:

    Naja, ich finde das schon sehr irreführend, wenn du versuchst, beliebig lange Wege aufzuzählen. Es erscheint mehr so, als ginge es in TYPO3 einfach nicht schneller, zudem das ja eben noch ein Weg ist, der für den normalen Redakteur gar nicht möglich ist.

    Anstatt dessen könntest du ja aufzählen, auf wie viele verschiedene Wege man eine neue Seite erstellen kann – mit unterschiedlichem Aufwand (ich würde also lieber TYPO3 gegen sich selbst verglichen sehen, als TYPO3 gegen WordPress), bzw. wenigstens den kurzen Weg auch aufgeführt haben.

    Danke
    Steffen
    TYPO3 Core Team Member

  • Kian:

    Hier mal ein ordentlicher Vergleich, der auf Stärken und Schwächen eingeht anstatt zu versuchen einen “ich bin besser” Vergleich zu machen:

    http://www.aoemedia.de/typo3-cms/typo3-vs-open-source-cms.html
    http://www.aoemedia.de/typo3-cms/typo3-vs-wordpress.html

  • pw:

    Ok, so kann man das natürlich auch sehen, wobei ein CMS mit sich selbst zu vergleichen natürlich nicht der Sinn dieses Artikels war. Außerdem dachte ich, dass klar rüber kommt, dass ich Typo3 bevorzuge, es eben nur für zuviel des Guten halte.

  • pw:

    @Kian – ja, ich kenne den Vergleich. Der ist allerdings schon etwas älter und bezieht sich stark auf technische Details. Zudem haben sich viele der Argumente spätestens seit WordPress 3.0 erledigt.

    Sieht man einmal von der Behauptung “WordPress ist ein Blogsystem” ab (die ich echt nicht mehr hören kann), steht dort ebenfalls, dass WordPress für kleinere Websites ausreicht ;-) .