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Piwik vs. Google Analytics vs. etracker :: pro webwork blog

Piwik gegen Google Analytics

Piwik vs. Google Analytics vs. etracker

Von jeher verwende ich für unsere eigenen Seiten Google Analytics. Es ist kostenlos, sehr umfangreich und recht userfreundlich. Wenn da nicht das Problem wäre, dass alle Daten über Google laufen.

Nun bin ich zwar keiner von denen, die in Google die böse Daten-Krake sehen, vetrete aber dennoch die Ansicht, dass es niemals schlecht sein kann, so wenige  Daten wie möglich zu verbreiten.

Vor einiger Zeit kam deshalb die Idee auf, zu einem kostenpflichtigen Anbieter für Webanalytics zu wechseln. Die Wahl fiel dabei auf etracker. Das Ergebnis war… sagen wir, ernüchternd (allerdings im positiven Sinn).

Aber von Anfang an. Wenn man schon mal am testen ist, kann man es auch gleich richtig machen und so habe ich mir auch noch Piwik angeschaut.


Das Ergebnis

Mein persönlicher Gewinner ist Piwik. Warum? Weil es alles leistet, was ich für meine Projekte brauche und nicht so aufgebläht ist wie beispielsweise etracker.

Der Hauptvorteil ist, dass Piwik auf dem eigenen Server installiert wird und somit kein anderer Dienst Zugriff auf meine Daten hat. Daneben macht die kostenlose Alternative zu Google Analytics nach etracker den aufgeräumtesten Eindruck.

Vielleicht liegt es daran, dass ich als Web-Dashboard netvibes nutze und mir die Optik von daher vertraut ist aber Piwik liefert tatsächlich auf einen Blick alle relevanten Daten. Und zwar ohne dass man zwischen einzelnen Funktionen hin und her klicken muss.

Wenn man beispielsweise in Google Analytics eindeutige Besucher, Keywords und Ziele kontrollieren möchte, muss man das über ein Navigationsmenue und unterschiedliche Seiten machen. Mit Piwik hat man alle Daten übersichtlich in beliebiger Anordnung auf einer Seite und damit auf einen Blick vorliegen.

Zudem kann man sich von Piwik ganz bequem täglich, wöchentlich oder monatlich ein Reporting via email zusenden lassen. Eine mehr als komfortable Option, die man spätestens dann gerne nutzt, wenn Statistiken den Reiz des neuen verloren haben und einfach nur noch Arbeit bedeuten ;-) .

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Alle drei Anbieter leisten in etwa dasselbe. Nur eben in unterschiedlicher Qualität und Ausprägung.

Nehmen wir zum Beispiel den Arbeitsaufwand für die einzelnen Programme. So ist Google Analytics insgesamt etwas umfangreicher als Piwik . Dafür ist Piwik aber übersichtlicher und um Längen einfacher und schneller zu konfigurieren.

Der Aufwand der einzelnen Programme ist es auch, der den eigentlichen Testsieger etracker ins virtuelle Aus befördert.

etracker hat zu hohe Betriebskosten

Etracker an sich ist einfach perfekt! Kein anderes Analyse Tool geht so tief und lässt sich so fein justieren wie etracker. Genau das ist aber auch das Problem. Etracker – sofern wirkungsvoll eingesetzt – kostet enorm Zeit. Wer bezahlt die?

Für Kundenprojekte stellt sich die Frage nicht. Da bezahlt der Kunde. Sowohl für die Software, wie auch für den benötigten Zeitaufwand.

Für monatlich €9,90 bis €149,- bekommt er dafür aber auch das wohl beste Ergebnis, was derzeit im Bereich Webanalytics zu erreichen ist.

Für eigene Projekte wie Affiliate Seiten oder Blogs ist etracker aber einfach wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Es ist ein bisschen wie mit einem Luxus-Auto, dessen Anschaffungskosten im Verhältnis zu den Betriebskosten günstig sind.

Zwar gibt es etracker auch auch in einer abgespeckten (und dann kostenlosen) Version aber da kann es schon mit Piwik nicht mithalten. Von Google Analytics, dessen Funktionsumfang den von Piwik nochmals überschreitet, gar nicht erst zu reden.

Über 70% aller Blogger und Website-Betreiber nutzen Google Analytics als Statistik Software

Stellt sich die Frage, warum so viele Google Analytics nutzen? Man ist versucht zu antworten: “weil es den höchsten Bekanntheitsgrad hat und Google den nötigen Vertrauensvorschuss mitbringt”.

Denn man muss ganz klar sagen, dass vieles von dem was Analytics kann, für die meisten Webmaster und Blogger überflüssig ist. Aber Analytics wird eben immer empfohlen, weil einerseits viele die Alternativen nicht kennen und andererseits nicht bereit sind, ein kostenpflichtiges Produkt zu wählen.

Außerdem muss man Anylytics nicht manuell auf dem Server installieren. Ein Umstand, der bei Piwik sicherlich ebenfalls viele Webmaster abschreckt.

Was braucht man generell an Daten?

Für unsere Projekte sind folgende Kennziffern wichtig:

  • Eindeutige Besucher
  • Ziele
  • Absprungrate
  • Page Views
  • Absprungsseiten
  • Downloads
  • Keywords
  • Referrer
  • Besuchszeiten
  • Bildschirmtyp
  • Bildschirmauflösung
  • Browser

Das sind so die Informationen, die auf den ersten Blick interessant sind und völlig ausreichen, um kleinere Affiliateseiten oder Blogs zu betreiben.

All dies leistet Piwik hervorragend und ohne zu murren. Auch die Verwaltung mehrerer Websites ist aufgrund der Dashboard-Optik nutzerfreundlicher als bei etracker oder Google Analytics.

Erst wenn aufwändige Splittests hinzukommen, Konversionsrate und Marketing-Faktoren eine Rolle spielen, geraten Web Analysen mittels Analytics oder Piwik an ihre Grenzen. Ab da kommt man an einer kostenpflichtigen Lösung wie etracker nicht mehr vorbei.

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