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Onlinemarketing Teil IV – mit den richtigen Worten Ihren Umsatz steigern :: pro webwork blog

Onlinemarketing Teil IV – mit den richtigen Worten Ihren Umsatz steigern

Wie wandeln Sie mit den richtigen Formulierungen Besucher in Kunden und Käufer in Stammkunden um? So geht es…

1. Persönliche Ansprache mit “SIE”.
Das hat Vorrang vor allem anderen und ist in der konventionellen Werbung längst ein alter Hut. Leider wird diese Regel im Internetmarketing viel zu selten beachtet. Gut für uns, denn so haben wir wieder einen Baustein, mit dem wir uns von der Masse abheben können.

Das liebste, was ein Kunde liest oder hört, ist sein eigener Name. Wir können nichts dagegen machen. Fällt irgendwo in einem Raum unser Name, blicken wir unweigerlich auf und versuchen die Quelle zu lokalisieren. Anders ausgedrückt, wir sind hochgradig aufmerksam. Diese Aufmerksamkeit wünschen wir uns auch von unseren Kunden. Sprechen Sie diese deshalb so oft es geht mit Ihrem Namen an.

Natürlich wird das nicht immer möglich sein. Weichen Sie in diesem Fall auf das magische SIE aus. Vermeiden Sie Distanz und schaffen Sie Nähe. Stellen Sie Ihren Kunden in den Mittelpunkt, indem Sie ihn persönlich mit Sie ansprechen. Streichen Sie ab sofort Formulierungen wie “so sieht unser neues Anmeldeformular aus”. Ersetzen Sie solche Sätze beispielsweise durch “Mit Ihrem neuen Anmeldeformular loggen Sie sich noch bequemer ein.”

2. Sprechen Sie Deutsch.
Um es ganz klar auf den Punkt zu bringen. Knapp die Hälfte aller englischen Werbebotschaften sind pure Geldverschwendung.

Eine von CASIO in Auftrag gegebene Studie belegt nämlich, dass 46% aller Deutschen die englische Sprache gar nicht oder nur sehr schlecht verstehen. Verwenden Sie deshalb so wenig englische Worte wie möglich.

3. Keine Fremdwörter und Abkürzungen.
Für wen schreiben Sie eigentlich? Für Kollegen aus der Branche oder für Ihre Kunden? Ihre Kunden müssen Sie verstehen, nicht ein Fachpublikum.

Mit Aufforderungen wie “ask aunt G.” wird nicht zwingend jeder ihrer Kunden verstehen, dass Sie von ihm erwarten, er möge für weitere Informationen doch bitte die Google Suche bemühen. Dass Sie Google dabei liebevoll mit “Tante” bezeichnen, muss ebenfalls nicht allen bekannt sein.

4. Kurze und logische Sätze. Ergehen Sie sich nicht in ellenlangen Formulierungen. Selbstverständlich lässt sich dies nicht immer vermeiden. Versuchen Sie jedoch, komplizierte Formulierungen auf ein Minimum zu beschränken.

Unverständliche Formulierungen führen bei Kunden sehr schnell zu Unsicherheit und Misstrauen. Sehr schnell kann es passieren, dass Ihre Kunden plötzlich Sokrates entdecken und sich sagen “wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf”.

5. Negierende Formulierungen vermeiden.
Texten Sie so oft wie möglich positiv. Unser Unterbewusstsein kann nicht zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden. Dadurch nimmt es eine Verneinung nicht wahr.

Bei einem Satz wie “Sie werden nicht krank” kommt im Unterbewusstsein die Botschaft “Sie werden krank an”, weil das “nicht” schlicht überhört wird. Besser ist: “Sie bleiben gesund”.

6. Erzeugen Sie mit Ihren Texten Bilder und Emotionen.
Wir alle kaufen nur über Emotionen. Ergo wollen wir auch emotional angesprochen werden. Das Märchen vom kühl kalkulierenden Konsument, welcher sorgfältig alle Aspekte eines Angebots abwägt und vergleicht, ist eben genau das – ein Märchen.

Sprechen Sie Ihre Kunden emotional an.

“XY Software ist qualitativ hochwertig und macht den PC schneller.
Das ist langweilig und spricht niemanden an.

“XY Software, die neue IT-Geheimwaffe bringt Ihren PC direkt auf Formel1 Geschwindigkeit.”

Das spricht an. Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen und sich selbst lieber in der Rolle des aufgeklärten Kunden sehen.

7. Benennen Sie Ihren Kunden exakt Ihre Ware.
Am besten direkt auf der ersten Seite. Finden Sie ein passendes System, um Ihre Waren oder Dienstleistungen übersichtlich aufzulisten.

Das kann nach Kategorien, Stichwörtern oder über die gute altmodische Tabelle funktionieren. Ganz besonders wichtig ist dies, wenn von Ihrer Firmierung nicht auf Ihr Sortiment zu schließen ist. Zu guter Letzt:

8. Stellen Sie den Nutzen für Ihre Kunden deutlich heraus.
Besucher nutzen das Internet hauptsächlich, um Lösungen für ein Problem zu finden. Kaum jemand surft sinn- und planlos durch das Web.

Alle haben ein Problem oder eine Frage und suchen somit nach Lösungen und Antworten. Finden Sie weder das eine, noch das andere, sind sie schnell wieder weg und beglücken die Konkurrenz.

Sofern Ihr Produkt dazu passt, verweisen Sie mindestens auf die Klassiker der Nutzen-Argumentation wie

  • Zeitersparnis
  • Kostensenkung
  • geringes Gewicht
  • kräftiger
  • weniger Aufwand bei gleichem Ergebnis
  • langlebige Materialien

Natürlich gibt es noch unzählige mehr. Fragen Sie sich, welche Vorteile Ihre Kunden durch Ihre Produkte haben. Diese listen Sie dann als Nutzen auf.

Wie immer wünsche ich Ihnen viel Erfolg in Ihrem Online Business

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