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Online schlägt offline :: pro webwork blog

Online schlägt offline

Onlinemarketing versus Offllinemarketing und Onlinemarketing gewinnt!

Erstmalig fielen die Zahlen für den Versandhandel zugunsten des Onlinemarketings aus. Die Deutschen geben im Internet jährlich 15,4 Milliarden Euro aus. Das sind plus 15 Prozent ium Vergleich zum Vorjahr. Die Tendenz ist weiterhin steigend.

Über 80 Prozent aller Konsumenten informieren sich vor dem Kauf eines Produktes im Internet. Da zu den meisten Informationen auch gleich ein Link für den Kauf zur Verfügung gestellt wird, liegt der Verdacht nahe, dass Kunden auch direkt online kaufen.

Und so ist es auch. Laut einer repräsentativen Verbraucherstudie „Distanzhandel in Deutschland 2009“, die von TNS Infratest durchgeführt wurde, hat der Onlinehandel gemessen am gesamten Versandhandel erstmals einen Anteil von mehr als 50 Prozent.

Voraussetzung dafür ist eine ausgezeichnete Online-Sichtbarkeit der Unternehmen. Ganz gleich ob stationäre Händler, Warenhersteller oder Apotheken – immer mehr Unternehmen wollen durch den Onlinehandel zusätzliche Umsätze erwirtschaften.

Das ist auch bitter nötig, denn die Usability des stationären Handels lässt vielerorts zu wünschen übrig. So wird man beispielsweise von einem bekannten ortsansässigen Elektronik Großhändler bei der Einfahrt auf den Parkplatz mit den Worten begrüßt:

“Kunden Parkplatz – Höchstparkdauer 1 Stunde mit Parkscheibe”

Da bekommt man direkt zum Einstieg ein gutes Gefühl ;-) . Vor allem wenn man bedenkt, dass die gewünschte Ware meist nur einen Mausklick entfernt ist.

Aus den genannten Zahlen zu schließen, dass der Online-Handel den stationären Handel verdrängt, greift aber dann doch zu weit. Es gibt sicherlich immer noch genügend Produkte, die man lieber im Geschäft vor Ort kauft, wo man sie “begreifen” kann.

Zudem sind die Menschen unterschiedlich. Nicht jeder gibt gerne Kreditkartennummern via Internet preis. Und ein klassischer Einkaufsbummel hat ja schließlich auch seinen eigenen, besonderen Reiz.

Was heißt das nun für Unternehmer?

Wir werden uns aus Kundensicht wohl dauerhaft auf einen Dualen Markt einstellen müssen. Die Käufer werden ihre Waren und Dienstleistungen aus beiden Kanälen beziehen. Für Unternehmer bedeutet dies, dass selbst bei einer Fokussierung auf den stationären Handel eine Web-Präsenz unabdingbar ist. Denn zumindest die Information über ein Produkt holen sich auch die Kunden im Netz, die dann im Geschäft einkaufen.

Wenn diese Möglichkeit derzeit schon von mehr als drei Viertel aller Kunden genutzt wird, sollten auch Unternehmen, die bislang noch keine Website brauchten, über deren Anschaffung nachdenken. Speziell denke ich da an Restaurants. Natürlich muss jeder Gast in Persona dort erscheinen, wenn er essen will. Allgemeine Informationen wie Öffnungszeiten, Speisekarte und Preise werden aber vorher online abgefragt. Da sich die Gastronomie aufgrund ihere Ortsgebundenheit auch relativ einfach für Suchmaschinen optimieren lässt, kommt man so zu günstiger Werbung.

Zukünftig werden Unternehmen wahrscheinlich ohne eine vernünftige Onlinemarketing-Strategie mit Umsatzeinbußen zu rechnen haben. Über Zuwachs werden die sich freuen können, die bereits jetzt den Dualen Weg eingeschlagen haben. Wie auch immer Sie sich entscheiden, ich wünsche jedenfalls viel Erfolg bei Ihrer online Arbeit…

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