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Neuromarketing für mehr conversion – SEO für mehr Online Sichtbarkeit (Teil 1) :: pro webwork blog

Neuromarketing für mehr conversion – SEO für mehr Online Sichtbarkeit (Teil 1)

Steigern der conversionrate durch Neuromarketing

Neuromarketing ist laut Wikipedia “ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, in dem psychologische und neuro-physiologische Erkenntnisse für das Marketing interpretiert werden” und soll wohl ziemlich neu sein. Wobei das einzig “neue” daran die medizinisch/technischen Untersuchungen sein dürften. Denn Praktiker im traditionellen Verkauf arbeiten schon lange mit diesem Ansatz.

Schon im Artikel Gedanken zu conversionrate und Verkauf habe ich darauf hingewiesen, wie wichtig die Verknüpfung von klassischem Verkauf mit dem Internetmarketing ist. Wer hier versäumt, die Weichen richtig zu stellen, wird im besten Fall weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleiben und im schlechtesten Fall überhaupt kein Geld verdienen. Warum dies so ist und was man tun sollte, um ein Scheitern zu vermeiden, soll dieser Artikel beleuchten.

Fehler im Internetmarketing

Der Ablauf im Internetmarketing ist immer gleich:

  1. Spezialisierung (Nische finden)
  2. Landingpage erstellen
  3. Landingpage mit Content befüllen
  4. SEO für die Landingpage
  5. evtl. SEM

Das ist der technische Ablauf. Und gleichzeitig ist das in den meisten Fällen auch alles, was zu diesem Thema zu finden ist. Was nur leider allzuoft übersehen wird ist die Tatsache, dass bis jetzt noch kein Geld verdient wird. Dabei ist es völlig gleichgültig, wie gut oder schlecht die Arbeit bis dahin gemacht wurde.

Der Fokus im Internetmarketing liegt derzeit ganz klar auf SEO. Wer dieses Blog regelmäßig (und zwischen den Zeilen) liest weiß, dass wir ein etwas gespaltenes Verhältnis zu SEO haben. Und der Grund dafür ist eben diese Fokussierung. Mit SEO verdient man kein Geld. Mit SEO schafft man lediglich die technischen Voraussetzungen, um Geld verdienen zu können.

SEO für sich alleine genommen ist wie die perfekte Abstimmung eines Rennwagens, bei dem leider der Fahrer fehlt. Man hat zwar ein tolles Auto, aber niemanden, der das Rennen fährt. Umgekehrt kann natürlich auch der beste Fahrer der Welt mit einem schlecht abgestimmten Auto nicht erfolgreich sein.

Interessanterweise sehen das auch alle ernstzunehmenden SEO-Agenturen so. Lediglich die Hasadeure und Glücksritter, die von der vermeintlichen Goldgräberstimmung am Markt profitieren wollen, sind – mangels Wissen – anderer Meinung. Prinzipiell eine erfreuliche Tatsache. Offenbart sich doch damit fehlende Kompetenz und Kunden verfügen bei der Auswahl eines Partners über ein Qualitätskriterium mehr.


Wie verhilft Neuromarketing zu einer hohen conversion?

Um diese Frage beantworten zu können, ist es notwendig, etwas weiter auszuholen. Deshalb schauen wir uns zunächst den aus Verkaufspsychologischer Sicht richtigen Aufbau einer Landingpage an.

Inhalt und Aufbau einer Landingpage – eine kurze Übersicht

Eine Landingpage besteht in der Hauptsache aus Marketingaussagen, die durch ihre Strukturierung zum Kauf führen sollen. Kurz, Bestellstrecke genannt. Das zugrundeliegende Prinzip ist altbekannt und wird im offline Verkauf schon seit langem eingesetzt.

  1. Der Einsprung. Das ist der Bereich der Website, auf den das Auge zuerst schaut. Kommen die Besucher über eine Suchmaschine, sollte der Einsprung das Keyword wiederspiegeln, mit dem die Seite gefunden wurde. Dies kann sowohl über einen Text als auch über ein Bild stattfinden. Wichtig ist nur die Relevanz zum Keyword.Kommt der Besucher über AdWords Werbung, spielt das Keyword keine Rolle. In diesem Fall ist wichtiger, dass die gemachte Werbeaussage in der AdWords Anzeige am Einsprung wiedergespiegelt wird. Alles was im Werbetext versprochen wurde, muss hier bestätigt werden.Werden Besucher über beide Kanäle erwartet, müssen natürlich die Werbeaussagen in den Anzeigen mit den Keywords übereinstimmen.
  2. Kaufargumente auflisten. An der Stelle werden die stärksten Argumente für einen Kauf aufgelistet. Ein Einstieg, wie man das gut macht, ist in diesem kostenlosen eBook beschrieben (alles Fallstudien – sehr hoher Lerneffekt). SEO für Landingpages findet man in diesem kostenlosen eBook von Karl Kratz (sehr umfangreich) eBook Landingpage SEO.
  3. call to action. An diesem Punkt der Bestellstrecke wird aus einem Besucher einer Seite ein potentieller Kunde. Im letzten Schritt soll aus ihm ein zahlender Kunde werden. Dazu muss man die meisten jedoch auffordern. “Bestellen”, “kaufen” oder “anmelden” sind solche Aufforderungen. Wichtig ist, dass sie deutlich hervorgehoben sind.
  4. Ausweichmöglichkeit bieten. Hat der Kunde die Bestellstrecke abgebrochen, oder ist im Begriff dies zu tun, sollte eine Ausweichmöglichkeit vorhanden sein. Dies kann beispielsweise in Form von mehr Informationen geleistet werden.

Bevor wir uns nun dem Neuromarketing widmen, noch eine kurze Erklärung dazu, warum der call to action so wichtig ist.

call to action – darf ich bitten?

Wer bei der Aufforderung zur Handlung sofort an die Aufforderung zum Tanz gedacht hat, lag damit goldrichtig. Warum der call to action so wichtig ist, lässt sich am besten anhand einer Tanzveranstaltung erklären.

Grundsätzlich wird man keinen Kunden, der ein Produkt wirklich haben will, vom Kauf abhalten können. Daraus ließe sich ableiten, dass die Gestaltung einer Landingpage egal ist. Dem ist aber nicht so. Nehmen wir die Tanzveranstaltung als Beispiel. Reine Tanzabende wird man heutzutage nur noch selten finden. Meist sind es irgendwelche Feierlichkeiten, in deren Rahmen auch die Möglichkeit zum Tanz geboten wird.

Nicht jeder, der eine solche Veranstaltung besucht, wird auch tanzen wollen. Er rechnet aber bewusst damit, dass es dazu kommen könnte und akzeptiert es. Erhält er eine Aufforderung zum Tanz, wird er in aller Regel auch annehmen. Anderenfalls wäre er erst gar nicht hingegangen.

Somit sind die Rollen klar verteilt. Wer tanzen möchte, muss proaktiv einen potentiellen Partner dazu auffordern. Tut er dies nicht, wird ihm dieser Tanz verwehrt bleiben.

Dieselbe Funktion hat der call to action. Taugt die Nische, ist die Landingpage erstellt, mit content gefüllt und hat der SEO gute Arbeit geleistet, sind die nötigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche conversion erfüllt. Jeder Besucher, der sich auf der Seite aufhält, weiß worum es geht. Er ist sich darüber im klaren, dass die Möglichkeit besteht, zum Kauf aufgefordert zu werden. Dies hat er mit seinem Besuch akzeptiert.

Handelt es sich nun um einen Kunden, der sowieso kaufen will, braucht es im Prinzip keinen call to action. Handelt es sich aber um einen “Tanzmuffel”, will er aufgefordert werden. Deshalb ist der call to action so immens wichtig.

…nächste Woche geht es weiter mit Teil 2. Dort beleuchten wir dann, wie Sie die Prinzipien aus dem Neuromarketing mit wenigen Handgriffen gezielt für mehr conversion einsetzen können. Bis dahin wünsche ich wie immer viel Erfolg bei der Online Arbeit…


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2 Kommentare zu „Neuromarketing für mehr conversion – SEO für mehr Online Sichtbarkeit (Teil 1)“

  • Interessanter Artikel, auch weil ich mich aktuell intensiv mit dem Thema Neuromarketing beschäftige. Ich bin schon gespannt auf Teil 2!

    • pw:

      Danke, Teil 2 Kommt am Montag oder Dienstag. Habe zu dem Thema noch so viel Material, dass es sicherlich nicht bei den zwei Artikeln bleiben wird.