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Linkbuilding (Affiliate Tutorial Teil 8) :: pro webwork blog

Linkbuilding (AT Teil 8)

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Thema Linkbuilding für das Affiliate Projekt.

Mittlerweile sind die grundsätzlichen Seiten online und die ersten Artikel des Blogs sollten auch veröffentlicht sein. Nun wird es Zeit, die Weichen für ein vernünftiges Google Ranking zu stellen.

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, an Links zu gelangen. Die eine kostet Geld, die andere Arbeit. Man kann entweder direkt Links kaufen oder in Form von Content Links über Blogs, Webkataloge und Bookmarks generieren.

Der zweite Weg funktioniert nur für neue Projekte und sollte auch beschritten werden. Man gelangt ohnehin früh genug an einen Punkt, an dem man um gekaufte Links nicht mehr herum kommt, so dass es sich lohnt, diese relativ stressfreien Links mitzunehmen.

Ein möglicher Ablauf im Linkbuilding

Jeder Webmaster hat eine eigene Vorgehensweise, um Links aufzubauen und alle funktionieren mehr oder weniger gut. So ist auch der nachfolgende Ablauf nur einer von vielen, hat sich aber in mehreren Projekten durchaus bewährt.

Linkbuilding für neue oder bestehende Projekte?

Bevor wir auf einzelne Maßnahmen zu sprechen kommen, muss zunächst eine Trennung stattfinden. Es gibt ein Linkbuilding für neue Projekte und eines für bestehende Projekte.

Die meisten Publikationen, die man zum Thema Linkbuilding liest, betreffen bestehende Projekte und sind für ein neues Projekt nur bedingt anzuwenden. Deswegen konzentriert sich dieser Artikel lediglich auf Maßnahmen, die ein neues Projekt betreffen.

Linkbuilding Maßnahmen für neue Projekte

Ping Dienste

Blogs im Allgemeinen und WordPress im Besonderen bieten eine angenehme und leicht umzusetzende Möglichkeit, Links zu generieren. Gemeint sind sogenannte Ping Dienste.

Die Links an sich sind zwar weitestgehend wertlos aber sie sorgen dafür, dass Newsdienste auf Artikel aufmerksam werden und das eigene Blog immer wieder mal in Linklisten aufgenommen wird.

Auch diese Links sind nicht sonderlich viel Wert aber wir haben ein neues Projekt und damit ist nahezu alles, was im Web existiert, besser bewertet als unsere Seite. Und es gilt immer noch: ein Link ist ein Link, ist ein Link…

Außerdem machen die Ping Dienste keine Arbeit, also nutzen wir sie. Dazu gehen wir im WordPress Backend zu Einstellungen -> Schreiben und scrollen dort bis zum Punkt Update Service.

In das Feld können wir nun verschiedene Dienste eintragen, die daraufhin bei jedem Artikel, den wir veröffentlichen, angepingt werden.

Es gibt unzählige solcher Dienste und viele davon bieten sogar Themen-Relevanz. Ein paar der bekanntesten sind zum Beispiel:

http://rpc.pingomatic.com/

http://rpc.icerocket.com:10080/

http://blogpingr.de/ping/rpc2

http://rpc.weblogs.com/

http://blogsearch.google.com/ping/RPC2

http://api.my.yahoo.com/RPC2

http://ping.feedburner.com

http://ping.wordblog.de

http://xmlrpc.blogg.de

Über die Anzahl der verwendeten Dienste kann man geteilter Meinung sein und sicherlich sollte man es auch nicht übertreiben aber mit etwa zehn verschiedenen Diensten gab es bislang noch keine Probleme.

RSS Feed Verzeichnisse

RSS Feed Verzeichnisse sind nicht die schlechteste Quelle für Links. Vor allem deshalb, weil sie nur von wenigen Bloggern verwendet werden. Das Eintragen des eigenen Blogs in einige solcher Dienste kann sich als durchaus nützlich für die Online Sichtbarkeit erweisen.

Die nachfolgende Liste ist nur ein Beispiel und weder vollständig, noch auf Aktualität geprüft. Da solche Dienste meist ebenfalls nur dem Linkaufbau dienen, schießen sie oft wie Pilze aus dem Boden und lösen sich nicht selten kurze Zeit später wieder in Luft auf. Man sollte sich deshalb schon genau anschauen, wo man die eigene Seite einträgt.

RSS Verzeichnis Beispiele

http://web-feed.de

http://www.1a-rss.com

http://www.4rss.de/

http://www.activefeeds.de

http://www.activerss.de

http://www.aggropolis.de

http://www.rss-talk.de

http://www.rss-tipp.de

http://www.rss-verzeichnis.de

Dienste, bei denen eine Backlink Pflicht besteht, scheiden dabei von Vornherein aus. Das hat übrigens nichts mit Linkgeiz zu tun, sondern mit der Optik. Wo sollen die ganzen Backlinks denn untergebracht werden? Wenn man sich beispielsweise in 15 verschiedenen RSS Feeds eingetragen hat, müssten die 15 Backlinks ja auch einen Platz auf dem eigenen Blog finden. In der Praxis ist das nicht zu machen. Es existieren aber genügend Verzeichnisse, die nicht auf einen Backlink bestehen.

Blogverzeichnisse

Massiv in ihrer Wirkung eingebüßt haben auch Links aus Blogverzeichnissen wie Wikio, Top Blogs oder Bloggerei. Ich persönlich verzichte auch bei neuen  Projekten schon seit längerem komplett auf eine Eintragung.

Trotzdem gilt auch hier: ein Link ist ein Link… Mich stören lediglich die Buttons, die in der Regel als Gegenleistung für einen Eintrag verlangt werden. Wer damit leben kann, macht mit einer Eintragung in diverse Blogverzeichnisse sicherlich nichts falsch.

Artikelverzeichnisse

Mal geliebt aber meistens gehasst sind Artikelverzeichnisse. Völlig zu Unrecht. Wenn das Artikelverzeichnis gesund ist, spricht überhaupt nichts dagegen, dort Artikel zu veröffentlichen. (Wie auch aktuell hier sehr schön nachzulesen ist ;-) )

Man sollte immer daran denken, dass selbst das schlechteste Artikelverzeichnis immer noch über mehr Online Sichtbarkeit verfügt, als ein neues und völlig unbekanntes Projekt. Deshalb lohnt sich die Arbeit mit solchen Verzeichnissen  gerade zu Beginn.

Nach ein paar Monaten hat unser Projekt die kleineren Artikelverzeichnisse hoffentlich überholt und ab dann macht ein Engagement auch keinen Sinn mehr.

Zudem bedeutet es kaum Aufwand, da die ersten 10 Artikel schon vorhanden sind. Wir erinnern uns an unsere ersten 10 gekauften Texte aus dem siebten Teil, die wir umgeschrieben haben.

Diese Originale verwenden wir nun, um sie in diversen Artikelverzeichnissen zu veröffentlichen. Sollten die Inhalte noch zu sehr denen unserer Website ähneln, müssen wir sie noch ein wenig umschreiben, um duplicate Content zu vermeiden.

Artikelverzeichnis Listen

Im Netz findet man immer mal wieder Listen mit aktuellen Artikelverzeichnissen. Meist sind sie veraltet und manch darin aufgeführtes Verzeichnis existiert schon nicht mehr oder nimmt keine neuen Artikel mehr auf. Ohne ein wenig Recherche wird es also nicht funktionieren.

Als erste Übersicht eignet sich der „Dinosaurier“ Online Artikel.de. Dort findet sich eine Liste von Artikelverzeichnissen nach Pagerank sortiert.

Eine weitere Liste, die Aufmerksamkeit verdient, findet sich hier. Sehr angenehm ist daran, dass nicht nur der PR, sondern auch der OVI (Sichtbarkeitsindex des Xovi Tools) der jeweiligen Verzeichnisse aufgeführt ist.

Bookmarks

Sie haben fast alle mächtig eingebüßt, die einst so beliebten Bookmark Dienste. Bookmark Links sind sicherlich nicht mehr das was sie einmal waren aber nichtsdestotrotz gehören sie einfach mit dazu.

Und wem schadet es schon? Ein Link ist ein… und so weiter ;-) . Deshalb kommt man um ein paar Bookmark Links nicht herum. Allerdings würde ich mir die Arbeit mittlerweile nicht mehr selbst machen, sondern entsprechende Anbieter wie beispielsweise proentry damit beauftragen.

Ein paar hundert Bookmark Links sind sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, helfen der eigenen Sichtbarkeit aber nach wie vor.

Webkataloge

Was für Bookmarks gilt, gilt auch für Webkataloge. Man muss (und soll) nicht hunderte von Eintragungen vornehmen aber 20 bis 30 Webkataloge schaden dem Linkprofil mit Sicherheit nicht. Dabei gilt: je themenrelevanter, desto besser.

Auch Einträge in Webkataloge würde ich heute nicht mehr selbst vornehmen, sondern schon aus zeitlichen Gründen ebenfalls an einen entsprechenden Dienst abgeben.

Foren

Da wir ja ein echtes Projekt aufbauen, sind wir logischerweise daran interessiert, Experten Status zu erreichen. Nach wie vor eignen sich Foren dafür am Besten.

Entsprechende Kompetenz vorausgesetzt, wird auch kein Forenbetreiber etwas gegen einen Link zum eigenen Projekt einzuwenden haben.

Blog Kommentare

Last, but not least sind Blog Kommentare nach wie vor eine gute, wenn nicht sogar die beste Möglichkeit, um Links aufzubauen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Links follow oder nofollow sind. Viel wichtiger ist auch hier Themenrelevanz.

Selbstverständlich dürfen auch Trackbacks nicht fehlen. Sie sind die einfachste Form des Linktauschs und bieten dem Leser sogar noch Mehrwert.

Was jetzt noch fehlt – freiwillige Links

Der Aufbau von Links aus all den genannten Quellen dürfte die ersten drei bis sechs Monate in Anspruch nehmen. Was jetzt noch fehlt, sind die Links, die von anderen Webmastern freiwillig gesetzt werden.

Damit andere Webmaster freiwillig verlinken, müssen viele Faktoren zusammenkommen. Allen voran müssen die eigenen Inhalte unique und gut sein. Trotzdem ist es alles andere als einfach, solche Links zu bekommen.

Links, bei denen man „nachhilft“

Weil die freiwilligen Links nicht gerade einfach zu beschaffen sind, kommt man nicht umhin, dem Linkbuilding etwas auf die Sprünge zu helfen.

Eines der wichtigsten Kriterien beim Linkbuilding ist nach wie vor Themenrelevanz und somit sollte das Hauptaugenmerk auch darauf gerichtet sein.

Natürlich sind auch Punkte wie Linktext und die Qualität der Linkgebenden Seite wichtig aber egal an welcher Algorithmus Schraube gedreht wird – an der Themenrelevanz wird man niemals vorbei kommen.

Persönliche Kontakte

Ganz zu Beginn des Affiliate Tutorials haben wir besprochen, dass es wichtig ist, andere Personen möglichst persönlich zu kennen, die mit dem Affiliate Thema befasst sind. Spätestens jetzt wird deutlich, warum das so wichtig ist.

Wenn wir bei unserem Quad Beispiel bleiben, ist es unendlich wertvoll, beispielsweise den Sport-Redakteur der ortsansässigen Zeitung zu kennen, den Inhaber einer Quad Werkstatt oder den Webmaster des Quadvereins.

Die besten Links sind generell solche, an die die Konkurrenz nicht heran kommt. Hat man nun persönliche Kontakte zu solchen Linkgebern, kann man sie während eines Anrufs oder einem persönlichen Gespräch um einen Link bitten. Mehr Themenrelevanz geht nicht.

Befreundete Webmaster

Eine Ebene tiefer sind befreundete Webmaster oder gute Beziehungen aus Social Networks angesiedelt. Auch hier fällt es relativ leicht, um entsprechende Links zu bitten.

Auch gut bekannte Blogger Kollegen sind gerne bereit, einen entsprechenden Link zu spendieren.

Fazit – viel Arbeit aber auch viel Sichtbarkeit

In der Einleitung des Affiliate Tutorials, in dem auch eine Übersicht aller Artikel zu finden ist, habe ich ja geschrieben, dass zeitgleich mit diesem Tutorial ein echtes Projekt gestartet wird.

Was das Linkbuilding betrifft, wurde alles genauso gehandhabt, wie es hier beschrieben ist. Das Ergebnis bis zum heutigen Tag ist folgendes:

Seiten: 23

Artikel: 132

Links: 212

OVI: 6,24

Rankings: 274

Besucher/Tag: ca. 400

Natürlich wirft das Projekt auch schon Gewinn ab. Dazu aber im nächsten Teil mehr, wenn es um die Monetarisierung geht.

Es lohnt sich also durchaus, die Arbeit zu investieren. Wie immer wünsche ich viel Erfolg bei der Online Arbeit.

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2 Kommentare zu „Linkbuilding (AT Teil 8)“

  • Schön, dass dein Affiliate Tutorial weitergeht :-)
    Für meine Blogaktivitäten ist dieser Artikel mal wieder hoch spannend gewesen :-) Je länger man sich mit der Materie SEO beschäftigt, desto dünner werden die Informationen die einen selbst voranbringen. Dein Beitrag hat mir neues technisches Know-How und weitere Motivation gegeben. Danke :-)

  • pw:

    Gerne und danke fürs warten. Ich würde sehr gerne mehr und öfter schreiben aber die eigenen Projekte und Kundenarbeit haben einfach Priorität. Umso mehr Mühe gebe ich mir dann aber, wenn ich dazu komme ;-) .