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Domain und Webspace auswählen (Affiliate Tutorial Teil 3) :: pro webwork blog

Domain und Webspace auswählen (AT Teil 3)

Wie sieht sie aus, die perfekte Domain für ein Affiliate Projekt?

Nachdem wir in Teil 4 des Affiliate Tutorials das Thema Keyword Recherche und Konkurrenzanalyse behandelt haben, wird mit diesem Artikel der fehlende Teil drei nachgereicht.

Inhaltlich stimmt die Reihenfolge nach wie vor, lediglich die Nummerierung ist dank meiner Unaufmerksamkeit etwas verrutscht. Wer sich also wundert, dass der vierte Teil vor dem dritten erschienen ist, findet hier die Erklärung.

Nun aber zum eigentlichen Thema, der Auswahl von Domain und Webspace. Bevor wir zum Hauptteil – der Domain – kommen, möchte ich zunächst das Kapitel Webspace behandeln.

Webspace

An und für sich gibt es dazu eigentlich wenig zu sagen. Jedenfalls nichts, was den meisten nicht ohnehin schon bekannt wäre.

Nichtsdestotrotz möchte ich aber auf ein paar essentielle Punkte hinweisen, die es beim Webspace zu beachten gilt.

Billig-Angebot oder Qualitäts-Hoster?

Was natürlich gar nicht geht, sind kostenlose Angebote. Die sind zwar von der Qualität her nicht grundsätzlich schlechter als kostenpflichtige, aber in der Regel wird bei solchen Anbietern Werbung eingeblendet.

Das ist auch völlig in Ordnung, denn schließlich muss ein Betreiber seine anfallenden Kosten auch irgendwie wieder hereinholen. Für ein professionelles Affiliate Projekt macht es aber natürlich keinen Sinn, wenn man sich die Konkurrenz ins Haus holt.

Übrig bleiben Billig-Hoster und Premium-Hoster. Während man bei ersteren etwa 1,- € pro Monat kalkulieren muss, werden im zweiten Fall zwischen 3,- und 6,- € fällig.

Mit einem Premium Hoster ist man immer auf der sicheren Seite, weshalb ich guten Gewissens auch nichts anderes empfehlen kann.

Dadurch umgehen wir auch die bekannte Problematik, die sich ergeben kann, wenn man bei Billig Hostern mit Hunderten anderen Seiten auf ein und demselben Server liegt. Die Chance, dass ein schwarzes Schaf darunter ist, steigt natürlich mit der Anzahl der Seiten je Server.

Diesem Risiko muss man sich nicht aussetzen und schon deshalb kommt von Haus aus nur ein Premium Hoster in Frage.

Das soll es zum Thema Webspace auch schon gewesen sein. Viel wichtiger ist die Auswahl der richtigen Domain, denn die ist im Falle eines Fehlgriffs schließlich nicht beliebig austauschbar.

Domain auswählen

Hier wird es schon wieder etwas komplizierter. Keyword Domain ja oder nein? Wenn ja, wie viele Keywords sind okay? Und überhaupt, was ist mit den Brands?

Bevor wir zum Thema Keywords kommen, folgen noch ein paar Gedanken zu Google und Brands. Wer es schon nicht mehr hören kann, darf den nächsten Absatz in dem Wissen überspringen, dass ich mit ihm leide. Aber in ein Affiliate Tutorial gehört es einfach mit rein.

Google und die Brands

Worum geht’s? Google hat beschlossen, das Seiten mit wenig oder gar keinem Mehrwert für den User aus den Ergebnissen verschwinden sollen.

Dazu gehören hauptsächlich MFA (made for Adsense) und Thin-Affiliate Seiten. Also Websites, die mit irgendeiner Art von Content befüllt werden, dabei aber nur dem Zweck dienen Werbung zu schalten.

Oder aber Websites, die meist nur aus einer Seite bestehen und den User direkt zu einem Shop weiterleiten.

Dahinter steht der Gedanke, dass diese Art des Zwischenhandels dem User keinerlei Mehrwert bietet, sodass es nutzerfreundlicher wäre, wenn der Suchende ohne Umweg direkt beim Anbieter landet.

Die Idee an sich ist nicht schlecht. Denn wenn ich Schuhe kaufen will, lande ich lieber direkt bei Zalando, Deichmann oder Görtz, als auf einer Website, die mich dann via Partnerprogramm auch wieder nur dorthin führt.

Alles in allem ist das Ganze ist aber noch etwas unausgegoren, denn für alles was unterhalb generischer Keywords kommt, lassen sich Brands immer schwerer bestimmen.

Wenn wir mal bei „Schuhe“ als Suchbegriff bleiben und diesen in den Suchschlitz eingeben, weiß die Suchmaschine ja nie genau, wonach uns wirklich der Sinn steht.

Wollen wir kaufen, suchen wir nach Informationen, nach einer bestimmten Marke, nach Tests, Erfahrungen oder dem günstigsten Preis? Erst durch eine Verfeinerung der Suche können Ergebnisse relevant werden.

Für den gesamten Longtail nun Brands lokalisieren zu wollen, ist eine Mammut Aufgabe und wird noch einige Anpassungen des Algorithmus erfordern.

Das ganze Brand-Thema betrifft also zunächst nur generische Keywords und weniger Affiliate Projekte.

Daran wird sich auch noch lange Zeit nichts ändern. Sofern man als Affiliate also keine generischen Keywords in stark umkämpften Märkten bewirbt, muss man sich um das Thema Brands keine Sorgen machen.

Allerdings steigt die Leistungsfähigkeit der Suchmaschinen kontinuierlich an und irgendwann wird das Konzept natürlich auch in der Tiefe greifen.

Deshalb macht es auch in einem Affiliate Projekt durchaus Sinn, bei der Auswahl der Domain von Anfang an auf den Brand zu achten. Zwingend notwendig ist es allerdings (noch) nicht.

Wer sich mit dem Thema gerne noch weiter befassen möchte, findet einen ausführlicheren Artikel zu Google und Brands beim Mediadonis.

Keyword Domain ja oder nein?

Ganz klar Ja! Es ist de facto immer noch einfacher eine Keyword Domain zum ranken zu bringen, als irgendeinen Phantasienamen.

Der Vorteil, durch eine Keyword Domain automatisch das Keyword im Linktext zu haben, ist nach wie vor unbezahlbar.

Immer daran denken, wir sprechen hier von einem Projekt, welches sich in einer Nische befindet und damit weniger umkämpft ist.

SEO-technische Feinheiten, wie sie in manchen großen SEO Blogs zu lesen sind, gehören zur Spitze der Nahrungskette, wozu Nischen Projekte definitiv nicht zählen.

Wie viele Keywords sollen in der Domain verbaut werden?

Hier würde ich von der bisher gängigen Empfehlung „zwei bis vier“ abweichen. Einfach weil ich glaube, das reine Keyword Domains es zukünftig schwerer haben werden.

Zudem wird der Domainname unnötig lang und somit auch schwieriger in traditionellen Medien wie Print zu bewerben.

Viel besser finde ich das Haupt Keyword in Verbindung mit einem Brand. In unserem Fall wäre das also „brand-quad.tld“ oder „brand-quads.tld“ (tld = Top Level Domain, also .de .com .net .org).

Einzahl oder Mehrzahl?

Eigentlich gilt die Regel, dass kaufwillige Besucher in der Einzahl suchen und Informationssuchende in der Mehrzahl. Somit wäre es naheliegend, den Domainnamen in der Einzahl zu wählen.

Schaut man sich aber die SERPS an, stellt man fest, dass Google sehr gut dazu in der Lage ist, aus einer Plural-Domain den Singular herauszufiltern und anzuzeigen.

Insofern tendiere ich eher zu einer Domain, in der das Keyword im Plural vorkommt. Die Optimierung des Keywords selbst kann ja dann für die Einzahl erfolgen.

Welche Domain soll es nun sein?

Entscheiden würde ich mich wie schon gesagt, für die Variante „brand-quads.tld“. Fehlt also nur noch der Brand.

Spontan fiele mir dazu allterra-quads.tld ein. In „allterra“ lässt sich vieles hinein interpretieren. „Terra“, die Erde ist genauso vertreten wie das „All“ und in Verbindung mit Quads könnte es auch für „All Terrain“ stehen.

Wichtig bei solchen Phantasienamen ist allerdings die Überprüfung auf Markenrechte und Bedeutung.

Auch wenn einem der Begriff vermeintlich selbst eingefallen ist, muss das nicht immer bedeuten, dass es ihn nicht schon gibt.

Solange er allerdings nicht Markenrechtlich geschützt ist, stellt das zunächst noch kein Problem dar. Was allerdings ein Problem sein könnte, ist der Bereich, in dem der Begriff verwendet wird.

Im Falle von allterra landet man bei der Google Suche im Bereich der Terraristik. Ob man nun ein Quad unbedingt in Verbindung mit Reptilien sehen will, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Müsste ich nun wirklich eine Domain registrieren, würde ich noch ein bisschen weiter suchen ;-) . Da dieses Projekt aber nicht wirklich umgesetzt wird, kann ich mir die Arbeit sparen und lediglich die Vorgehensweise schildern.

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die Bedeutung des Wortes. Leider finde ich gerade die Quelle nicht mehr aber ich kann mich noch an einen Fall erinnern, in dem ein Autohersteller einem Fahrzeug einen Namen gab oder geben wollte, der in einer anderen Sprache so viel wie „Mist“ bedeutet.

Ganz werden sich solche Überschneidungen natürlich nie vermeiden lassen aber da dieser Name das Projekt Zeit seines Lebens begleiten wird, sollte man wenigstens die üblichen Verdächtigen aussortieren.

Einige Anregungen zum Thema Namensfindung findet man auf den folgenden Seiten:

Bindestrich – Ja oder nein?

Auch hier kommt nur eine einzige Möglichkeit in Betracht. Immer mit Bindestrich. Unabhängig von SEO Überlegungen muss die Variante mit dem Bindestrich schon deshalb sein, weil sie optisch besser aussieht.

Auch hier ist mir persönlich der Marketinggedanke im Hinblick auf Printmedien oder Werbegeschenke wichtiger, als irgendwelche Onpage Faktoren, die sich zudem ständig ändern können.

Fazit

Der perfekte, zukunftssichere Domainnamen setzt sich aus einem Brand und dem Thema des Affiliate Projekts zusammen.

Er lässt sich leicht von Hand schreiben, auf den ersten Blick gut erfassen und merken und ist kurz genug, um ihn in Printmedien sowie auf Kugelschreibern, Feuerzeugen und Aufklebern gut lesbar unterzubringen.

Zum Abschluss noch unsere Hosting Empfehlung:

Es ist natürlich (wie könnte es anders sein) ALL-INKL. Sauberes, aufgeräumtes Backend und superfreundlicher Service, der auch nach dem fünften Anruf nicht verzweifelt.

Eine Übersicht der bisher veröffentlichten Teile ist übrigens in der Übersicht zum Affiliate Tutorial zu finden.

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