Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00d68f7/wp-content/plugins/wpseo-Jan-2011/wpseo.php on line 14
Die Wahrheit über “der reiche Sack” und das Geld verdienen im Internet :: pro webwork blog

Die Wahrheit über "der reiche Sack" und das Geld verdienen im Internet

Heute widme ich mich wieder mal einem meiner Lieblingsthemen. Den Gurus des “Geld verdienen im Internet” Marktes. Die unangefochtene Nummer eins ist dabei der reiche Sack, alias Matthias Salk. Gibt man in der Google Suche Geld verdienen im Internet ein, findet man ihn in fast jeder beliebigen Wortkombination auf den ersten fünf Rängen. Die Krönung des ganzen ist, dass es der reiche Sack sogar geschafft hat, beim Suchbegriff “Der reiche Sack Betrug” ganz vorne zu ranken. Eine respektable und bewundernswerte Leistung – nicht nur aus SEO Sicht.

Denn man muss sich nichts vormachen. In sämtlichen Büchern die zu dem Thema geschrieben werden, steht prinzipiell das gleiche drin – nur jeweils anders formuliert. Es verlagern sich lediglich die individuellen Schwerpunkte der Autoren etwas.

Letzten Endes sind es aber alles komprimierte Zusammenfassungen von Wissen, welches man quer über das Internet verteilt, in diversen Foren und Blogs auch kostenlos findet. Die Frage ist auch eine ganz andere. Ist das denn wirklich so schlimm? Ich persönlich glaube, dass es darauf zwei Antworten gibt. Sowohl eine bejahende als auch eine verneinende. Denn so hitzig, wie manche Diskussion zu diesem Thema geführt wird, drängt sich zumindest mir der Verdacht auf, dass die eigentliche Problematik oft übergangen wird. Man kann sie nämlich von zwei Seiten betrachten. Aufgrund der nicht nachlassenden Aktualität habe ich einmal zwei mögliche Antworten verfasst auf die Frage:

Ist es wirklich so schlimm, dass jemand Wissen, das kostenlos im Internet zur Verfügung steht, gegen Geld verkauft?

1. Nein, es ist nicht schlimm, weil…

…meiner Meinung nach die meisten Kritiker etwas bemängeln, wo es schlichtweg nichts zu bemängeln gibt. Internetmarketer wie Salk machen mit dem reichen Sack nichts anderes, als aus Ihrer Erfahrung heraus eine Art Leitfaden zu schreiben, so dass Internetmarketing Anfänger oder solche die es werden wollen, einen gradlinigen Start ins Internetmarketing haben können.

Spielen wir den Ablauf gedanklich einmal durch und versetzen Sie in die Lage eines Autors. Stellen Sie sich vor, Sie beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit Internetmarketing und verdienen Ihr Geld beispielsweise als Affiliate. Sie haben ordentlich Erfolg und die Erlöse sind vorzeigbar. In diversen Foren helfen sie oft und gerne anderen, die noch nicht so weit gekommen sind wie Sie. Wie es in einem Forum nun einmal so ist, benutzen die User nur ungerne die Suchfunktion und erstellen immer wieder neue Threads auch zu Fragen, die schon zigmal beantwortet wurden.

Dies bringt Sie auf die Idee, einen generellen Leitfaden für Internetmarketing zu schreiben, auf den man bei jeder Gelegenheit verweisen kann, wenn grundsätzliche Fragen zum Thema gestellt werden. Diesen Leitfaden wollen Sie im Forum posten. Wenn er gut ist, wird er vom Moderator vielleicht zum Sticky gemacht, so dass jeder in lesen, und davon profitieren kann. Unter dieser Prämisse betrachtet, wollen Sie sich natürlich im besten Licht präsentieren und geben sich von Anfang an die größte Mühe beim schreiben. Sie möchten sich ja nicht blamieren. Aber plötzlich fällt Ihnen etwas auf.

Sie haben sich da eine wahnsinning aufwändige Arbeit aufgeladen. Zu allem Überfluss sind Sie auch noch einer von den  “wenn ich etwas mache, dann richtig” -Typen. Schon ist es mit dem reinen schreiben nicht getan. Vor dem Hinergrund, dass Sie in Ihrem Forum womöglich tausende Leser haben werden, treiben Ihnen allein die Gedanken an Rechtschreibfehler, schlecht oder gar falsch recherchierte Fakten den puren Angstschweiß auf die Stirn.

Also verdoppeln Sie Ihre Anstrengungen nochmals und versuchen, alles noch umfangreicher und ausführlicher zu gestalten. Bis es schließlich Ihren Ansprüchen genügt. Allerdings haben Sie jetzt ein neues Problem. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist Ihr “Bericht” nämlich zu einem ausgewachsenen eBook mit vielleicht 80 Seiten geworden.

Außerdem haben Sie ständig die ganze Arbeit, die Sie in dieses Projekt gesteckt haben, vor Augen. Und langsam aber sicher überkommt Sie die Gewissheit, dass der Aufwand, den Sie in diesen Leitfaden gesteckt haben, deutlich zu groß war, um ihn jetzt einfach umsonst zu verteilen. Sie denken zum ersten Mal über die kommerzielle Vermarktung Ihres eBooks nach.

Das ist der Moment, in dem Ihr erstes, eigenes Produkt geboren wird. Noch schwebt Ihnen keine teure Marketing Kampagne vor. Sie wollen mit dem eBook auch nicht reich werden. Es geht Ihnen wirklich nur um eine Aufwandsentschädigung für Ihre Mühen. Also möchten Sie eine Art “Schutzgebühr” verlangen. Sie denken dabei vielleicht an €6,90. Diese Summe haben Sie auch schon für diverse Kataloge als Schutzgebühr bezahlt.

Sie beschließen also Ihr Werk zu vermarkten und legen los. Jahrelang waren Sie schließlich auf der anderen Seite des Marktes, als Affiliate. Der Schritt hin zum Merchant scheint gar nicht schwer.

Und wieder werden Sie eines besseren belehrt. Sie haben unterschätzt, dass Sie eine professionelle Verkaufsseite benötigen. Unter Umständen mehrere Landing Pages, die alle für unterschiedliche Keywords optimiert werden müssen. Werbetexte einfach frei von der Leber weg schreiben funktioniert auch nicht. Professionelle Marketing Texte müssen her.

Dann die Kommunikation mit den Käufern. Ein eMail Autoresponder mit FollowUp-Funktion ist ebenso unabdingbar, wie ein Kundengerechtes Bezahlsystem. Erneut investieren Sie eine Menge Zeit und auch Geld, um Ihr Vorhaben zu realisieren. Zwischenzeitlich wollten Sie schon mindestens dreimal alles hinschmeißen und die ganze Angelegenheit einfach vergessen. Das lässt aber Ihr Ego und Ihre Konsequenz nicht zu. Dinge die man begonnen hat, führt man auch zu Ende. Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer die Lippen spitzt, muss auch pfeifen, und so weiter und so fort.


Also beißen Sie sich durch und rasch wird Ihnen klar, das ist für €6,90 nicht zu machen. €19,90 wären schon wesentlich realistischer. Also erhöhen Sie gezwungenermaßen den Preis. Das beste ist, dass Sie bis zu diesem Augenblick noch gar nicht wissen, ob sich für Ihr Werk überhaupt Abnehmer finden werden.

Aber Sie sind nun mal wer Sie sind und ziehen es durch. Das eBook ist fertig geschrieben, das Layout erstellt, die Verkaufsseite steht und mehrere Landig Pages harren der Dinge, die da kommen werden. Der Verkauf ist eröffnet. Monatelange Arbeit soll sich nun für Sie in barer Münze auszahlen. So wie die Sachlage allerdings aussieht, können Sie froh sein, wenn durch die Verkäufe wenigstens die Kosten gedeckt werden.Zu groß die Konkurrenz, zu klein der Markt. Und wie alle Autoren haben Sie Angst vor öffentlicher Kritik.

Aber es geht alles gut. Sie haben gute Arbeit geleistet und das eBook verkauft sich hervorragend. Schnell sind Ihre Kosten gedeckt und Sie verdienen sogar ganz passabel Geld mit den weiteren Verkäufen. Die ganze Schinderei hat sich gelohnt. Zum ersten Mal seit Monaten atmen Sie ein wenig durch und entspannen sich. Sie sind stolz auf das erreichte und freuen sich auf etwas mehr Freizeit mit Ihrer Familie, die durch die Arbeit am Buch doch arg gelitten hat.

Und jetzt stellen Sie sich vor, irgendwelche Möchtegerns, Neider und Besserwisser fangen an, in Blogs, Foren und Communitys negativ zu kommentieren. Pseudo-Autoren, die nicht wie Sie, hunderte von Arbeitsstunden in die Recherche investiert haben und fast noch einmal soviel in die Korrektur und das Layout. Die kein Geld in die Hand nehmen mussten, um ein funktionierendes Marketing zu starten. Die ziehen plötzlich öffentlich über Sie her.

Würden Sie sich da nicht auch ein wenig veralbert vorkommen? Ja, wären Sie nicht sogar verletzt oder beleidigt? Sie wissen ja, wieviel Herzblut Sie in Ihr Projekt investiert haben. Ich bin sicher, es würde Ihnen ziemlich genau so ergehen.

Tja, das ist das ganze Geheimnis. So oder so ähnlich sind viele eBooks entstanden und entstehen täglich neu. Sollten Sie also das nächste Mal den Begriff Abzocke oder Betrug auf der Zunge liegen haben, denken Sie noch einmal einen Augenblick über das eben gelesene nach und schlucken Sie Ihren bösen Kommentar hinunter. Der eine oder andere Autor wird es Ihnen vermutlich danken.

So das wars. Ende gut, alles gut oder? Ach nein, da war ja noch was. Die andere Seite der Medaille. O.k., kommen wir zu…

2. Ja, es ist schlimm, weil…

meiner Meinung nach diese ganzen Geld verdienen im Internet Bücher nur auf eines ausgelegt sind. Maximaler Profit für den Autor. Zudem sind sie oft schlecht gemacht, vergreifen sich sales-seitig im Ton und werden so offensichtlich von der Konkurrenz abgeschrieben, dass selbst ein Analphabet misstrauisch würde.

Ich verstehe ja, dass ein Hersteller Geld verdienen will. Ich akzeptiere auch, dass es dazu einer offensiven Marketing Strategie bedarf. Schließlich sind wir Konsumenten heute nicht mehr so leicht zum handeln zu bewegen wie früher. Schon gar nicht, wenn es an unser Erspartes geht. Da ist es verständlich, wenn die Internetmarketer frei nach dem Motto “man muss Rot malen, damit wenigstens Rosa ankommt” agieren.

Aber muss es so Rot sein? Etwas mehr Professionalität stünde dem einen oder anderen gut zu Gesicht. Stellen Sie sich einfach einmal vor, eine bedeutende Versicherungsgesellschaft würde Ihnen einen Werbebrief folgenden Inhalts zusenden (das Schreiben käme übrigens vom Vorstand der Gesellschaft):

Sicher hast Du bereits davon gehört. Wahrscheinlich hast Du schon einige Lebensversicherungs Angebote von anderen Versicherungsgesellschaften gesehen, die von „sichere Rente“ oder „Versorgungslücke im Alter schließen“ sprechen.


Das funktioniert zwar, doch mit solchen Methoden lassen sich höchstens Almosen-Beträge erwirtschaften. Ich bekomme dort also ganze 120 Euro Rente für einen Monatsbeitrag von 50 Euro, ach tatsächlich?

Absolute Geldverschwendung, wenn Du mich fragst. Diese Leute stellen mit ihren Taschengeld-Renten in dieser Branche bloß das untere Ende der Nahrungskette dar.


Einige meiner Rentner bekommen 6.000 Euro Rente in der Woche!


Wenn Du ebenfalls wissen möchtest, wie Du im Monat 24.000 Euro Rente bekommen kannst – und das ohne etwas dafür zu bezahlen, dann brauchst Du nichts weiter zu tun, als weiter zu lesen.


Du fragst Dich vielleicht wer ich bin?


Nun, das ist ganz einfach. Ich bin die Nummer Eins der Versicherungsbranche. Im Gegensatz zu all den anderen, die nur irgendwelches Gelaber von sich geben, das Blaue vom Himmel herunterlügen und letztlich rein gar nichts vorweisen können, verstehe ich mein Handwerk tatsächlich.


Ich hab’s raus. Akzeptier das oder eben nicht – ich habe weder Lust noch Zeit, mich hier dafür zu rechtfertigen.


Steig einfach bei mir ein und Du bist schon morgen ein reicher Rentner – ohne Aufwand!

……


Und in dem Stil geht es weiter. Mal im Ernst, würden Sie da eine Versicherung abschließen? Nein? Dachte ich mir. Doch oh Wunder, im Internet und beim Thema Geld verdienen klappt das bestens. Die Leute kaufen wie verrückt. Sie müssten eigentlich bemerken, dass da etwas nicht stimmen kann. Geld wächst nun mal nicht auf Bäumen. Man muss hart dafür arbeiten. Und trotzdem fallen immer wieder gutgläubige Menschen auf solche Verkaufstexte herein.

Ich verwende nur ungern den Begriff “hereinfallen”, weil er nicht treffend formuliert ist. Immerhin verstößt ein Anbieter solch reißender Texte ja nicht gegen ein Gesetz. Er bedient sich nur eines einfachen Mittels aus der Biologie. Dem limbischen System. Der Mensch an sich ist elementar auf zwei Fragen programmiert.

  1. Kann ich es essen?
  2. Kann ich Sex damit haben?

Dahinter stecken unsere Urängste, zu verhungern und unsere Art nicht erhalten zu können. Beide Ängste werden uns durch oben genannte Werbetexte genommen. Die simple Botschaft lautet:

  • Wenn Du viel Geld verdienst, musst Du nicht hungern
  • Wenn Du reich bist, liegen Dir die Frauen/Männer zu Füßen

Deshalb funktionieren diese ganzen Verkaufstexte. Dagegen können wir auch nichts unternehmen. Die biologischen Vorgänge laufen so selbstverständlich ab wie atmen. Und wenn etwas funktioniert, dann sollte man es auch verwenden. Never change a running System lautet hier ein geflügeltes Wort.

Da es nicht unrechtmäßig ist, stellt sich auch nicht die Frage nach einem Verbot. Das wäre ja auch fatal. Wo wollte man dann die Grenze ziehen? Es glaubt ja auch kein Mensch ernstlich daran, dass man durch den Genuss eines Snickers zu Superman wird oder?

Trotzdem glaube ich, dass diese Art Werbetexte schädlich für das Internetmarketing sind. Denn die Tatsache, dass wir nichts gegen die psychologische Wirkung unternehmen können, hindert ja nicht unseren Verstand an einer logischen Überprüfung. Die bescheinigt uns nämlich sofort, dass wir weder verhungern, noch akut ein Vermehrungsproblem haben mit dem Ergebnis, dass wir das beworbene Produkt nicht kaufen – es sei denn, wir brauchen es.

Wenn jetzt trotzdem jemand kauft, ohne einen Bedarf zu haben und meist auch ohne über die nötige Motivation zu verfügen, die man wirklich zum Geld verdienen im Internet braucht, kann der sich  natürlich sehr schnell übervorteilt fühlen. Das ist zwar völliger Quatsch, denn es hat ihn ja niemand zum Kauf gezwungen. Aber an dieser Stelle wird es bei den meisten eben schwierig mit der persönlichen Einsichtsfähigkeit.

Zudem vermittelt sich mir immer der Eindruck, dass gerade solche Käufer eine recht “kurze Lunte” haben und mehr als  spontan entscheiden. Nach dem Motto: erst schießen, dann fragen wird die Kreditkarte gezückt und ein Produkt erworben, für dessen Umsetzung oft mehr als nur das Geld fehlt.

Dass diese Klientel beim Schreiben von negativen Bewertungen dann genau so schnell “schießt” und sich in sämtlichen Foren ausheult, darf den einen oder anderen dann eben auch nicht verwundern.

Wer schlußendlich die Schuld trägt, soll ein jeder für sich selbst herausfinden. Ist es der Internetmarketer, der durch seine Texte solche Kunden geradezu anlockt? Oder steht man auf dem Standpunkt, dass der Käufer selbst dafür verantwortlich ist? Schließlich hätte er mit ein wenig Recherche herausgefunden, dass einige der gemachten Versprechungen im realen Leben niemals haltbar sein können.

Wofür auch immer man sich entscheidet ich bleibe dabei: Diese Art Marketing ist schlecht für unsere gesamte Branche. Das Argument es gibt keine schlechte Publicity, sondern nur Publicity, zieht hier meines Erachtens nicht. Es mag für Schauspieler und Musiker gelten, nicht jedoch für einen Markt, dessen Umsätze – sollen sie dauerhaft generiert werden – direkt mit seiner Vertrauenswürdigkeit zusammenhängen.

Was ist von den Werbe-Versprechen der Geld verdienen im Internet eBooks zu halten?

Kurz und knapp: eine Menge bis gar nichts! Für mich persönlich schlimmste Entgleisung ist die immer wieder dargestellte scheinbare Leichtigkeit, mit der man im Internet Erfolg haben soll. Dieser Umstand sorgt regelmäßig dafür, dass von Haus aus gute und solide eBooks von Vornherein unseriös wirken. Nachfolgend ein einfaches Beispiel aus dem realen Leben, das anschaulich erklärt, warum der in Aussicht gestellte, schnelle Reichtum nichts wert ist.

Mein Bekannter, der Fliesenleger

Finden wir uns doch einfach damit ab. Geld wächst nicht auf Bäumen. Man muss es sich hart erarbeiten. Der Markt als solcher folgt immer und überall den gleichen Gesetzen. Entweder können alle schnell, viel Geld verdienen oder niemand kann es. Das ist ein universelles Gesetz, weil der Markt so ist, wie er ist. Wie immer im Leben gibt es aber auch hier keine Regel ohne Ausnahme. Eine solche Ausnahme ist mein Bekannter.

Er hat in seinem Bereich weitestgehend das geschafft, wovon viele Internetmarketer träumen. Viel Geld für wenig Arbeit. Wenn wir jetzt noch den Begriff “viel Geld für wenig Arbeit” definieren, dann haben wir eine Basis, auf der wir aufbauen können. Im Falle meines Bekannten – er arbeitet als Fliesenleger – bedeutet viel verdienen etwa €17,- die Stunde. Bei einer Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche heißt das für ihn durchschnittlich €2.700,- Brutto im Monat.

Nun hat er vor einiger Zeit einen Weg gefunden, bei nur 35 Stunden pro Woche durchschnittlich €3.040,- zu verdienen. Er hat auf diese Weise seinen Stundenlohn von €17,- auf €21,70 erhöht und arbeitet dafür 5 Stunden pro Woche weniger. Wie das ging? Ganz einfach – er hatte Glück (wenn man in dem Zusammenhang von Glück sprechen kann). Vor zwei Jahren starb nämlich sein Chef. Das Unternehmen wurde daraufhin vom Bruder des Verstorbenen übernommen.

Nun hatte der aber zum einen keine Ahnung von der Führung eines Fliesenleger Betriebes und zum anderen auch keine Ahnung von der Tätigkeit als solche. Da kam mein Bekannter ins Spiel. Als langjähriger Mitarbeiter kannte er die Gegebenheiten seiner Firma natürlich in und auswendig. So war es ihm möglich, den Arbeitsablauf auch ohne seinen verstorbenen Chef zu gewährleisten. Als Dank dafür und gegen die Zusicherung, dass er auch weiterhin die Verantwortung für die korrekte Abwicklung trägt, offerierte ihm der neue Chef eine Gehaltserhöhung um €2,- auf €19,- pro Stunde. Das Angebot nahm er natürlich gerne an und freute sich über den Mehrverdienst.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Sein neuer Chef kann ihn mangels Fachwissen nämlich nicht kontrollieren; hat also auch keine Vorstellung, welcher Zeitaufwand für welche Arbeit realistisch ist. Mein Bekannter hat dies zum Anlass genommen, zu beschließen, dass eine 35 Stunden Woche angenehmer ist als eine 40 Stunden Woche.

Seitdem arbeitet er weniger und bekommt dafür mehr Geld als vorher. Wer jetzt aber denkt, er nutze die Situation schamlos aus, der irrt. Er ist ein fleißiger, zuverlässiger Arbeiter, der dafür sorgt, dass sein Chef trotzdem noch Geld verdient. Zudem muss er damit rechnen, dass der Chef dazulernt und irgendwann selbst beurteilen kann, wie lange man für welche Arbeit braucht. Schon aus diesem Grund würde er es niemals übertreiben.

Was ist aber nun der Kern an der Geschichte? Mein Bekannter hat es zwar geschafft, mit weniger Aufwand mehr Geld zu bekommen. Aber es ist und bleibt eine Tatsache, dass er trotzdem noch die ganze Woche auf dem Bau arbeitet. Und vom Millionärsdasein ist er auch weit entfernt. Auch ein süßes Leben mit Nichtstun unter Palmen ist weit und breit noch nicht in Sicht. Alles was er erreicht hat, ist eine kleine Verbesserung im Rahmen des Möglichen.

Genau so funktioniert auch Internetmarketing. Es gibt keine Geheimnisse. Es existieren nirgendwo Tricks, deren Anwendung einen Probanden über Nacht reich machen. Die Gesetze des Marktes gelten für alle. Entweder werden alle schnell reich oder keiner. Da ich nirgendwo ganze Heerscharen von Internetmillionären herumlaufen sehe, muss ich davon ausgehen, dass es für niemanden möglich ist, schnell reich zu werden.

Und das ist die Wahrheit. Es ist möglich – aber eben nicht schnell.

Am Ende bleibt immer nur eines. Harte Arbeit. Zeigen Sie mir einen Internetmillionär und ich zeige Ihnen jemand, der über eine sehr lange Zeit, sehr hart gearbeitet hat. Es gibt keinen Unterschied zwischen Offline- und Onlineunternehmer. Man muss einfach hart arbeiten, um überdurchschnittlich Erfolg zu haben. Man muss die 35 Stunden Woche so sehr lieben, dass man sie wöchentlich gleich zweimal macht. Und selbst dann gibt es keine Garantie für Reichtum.

Hier schließt sich der Kreis und wir kommen zurück aufMatthias Salk und den reichen Sack. Zugegeben, in seinem eBook schreibt er wenigstens, dass man zu Beginn etwas mehr tun müsse. Das beschreibt aber nicht einmal im Ansatz, welche Anstrengungen wirklich dafür nötig sind. Matthias Salk betont ja, dass er in seinem eBook nur Tipps weitergibt, die er auch selbst angewandt und umgesetzt hat.

Wie sieht es dann mit seinem eigenen Zeitaufwand aus? Laut dem reichen Sack verdienen einige seiner Schüler locker €180,- am Tag. Nebenbei! Das macht nach meiner Rechnung €3.600,- im Monat bei nur 20 Arbeitstagen. Diese Rechnung ist noch gnädig, da das Internetmarketing ja keine Wochenenden kennt. Die Zahl ist deshalb wichtig, weil Salk auf die Frage, wie lange es gedauert habe, bis er monatlich regelmäßig mindestens €1.000,- verdient habe, in einem Interview geantwortet hat: “Als Affiliate mehrere Monate”. (Vom Interviev sowie der Plattform auf dem es geführt wurde, möge sich jeder selbst ein Urteil bilden)

Dieses Statement für sich alleine genommen sagt noch nichts aus. Ergänzt man es jedoch mit der Antwort auf die Frage, wieviele Stunden er für diesen Erfolg aufgewendet habe – nämlich dass 100 Stunden-Wochen keine Seltenheit waren, erscheint das ganze plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Warum sind solche Aussagen nie in den Verkaufstexten zu finden? Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die Verkaufszahlen nachhaltiger wären, wenn solche Statements bereits während des Verkaufs abgegeben würden. Es mag sein, dass vielleicht der eine oder andere “leichtgläubige” Kunde nicht kaufen würde. Dafür erspart man sich aber auch den Ärger, den es mit sich bringt, wenn der dann bemerkt, dass es ohne hohen zeitlichen Aufwand nicht funktioniert.

Im Gegenzug bin ich mir sicher, dass eine geschäftlich versiertere Klientel häufiger kaufen, und das Produkt dann auch bewerben würde. Mir zumindest fällt es extrem schwer, zum reichen Sack einen Partnerlink zu setzen. Und ich weiß von Kollegen, die das gleiche Problem haben. Sie würden gerne, haben aber Angst, damit ein wenig Ihrer Reputation zu verlieren.

Denn eines ist klar. Ich finde das eBook vom reichen Sack gut. Inhaltlich ist es Top. Es ist eine wirklich nützliche Anleitung für den Start ins Internetmarketing und ich kann es jedem Beginner nur empfehlen. Die Nützlichkeit des Produkts selbst steht völlig außer Frage.

Es sind andere Punkte, um die man sich Gedanken machen muss. Da wäre zuallererst einmal die Angabe über die Höhe des Verdienstes, sowie des Zeitaufwandes. Auch der ganze Verkaufsstil stößt vielen unangenehm auf. Reißerisch, knallig, bunt – ohne Stil. Das ändert aber alles nichts am Inhalt. Der ist gut.

Jetzt kann man sich über den Preis mokieren. Der beträgt mal €29,99, mal €39,99, je nach Lust und Marketing Laune des reichen Sack – Teams. Das ist übrigens auch so etwas, worüber man sich im klaren sein muss. Wenn eine Marketingmaschinerie so perfekt aufgezogen wird, steckt dahinter in den seltensten Fällen eine Einzelperson, sondern meist ein Unternehmen. Jedenfalls habe ich es aufgegeben, auf den Preis zu schauen. Wer Interesse hat, einfach auf den Link am Ende dieses Artikels klicken.

Ist der Preis aber nun gerechtfertigt? Vor allem vor dem Hintergrund, dass sämtliche Informationen auch kostenlos aus dem Internet zu beziehen sind? Ja natürlich ist der gerechtfertigt. Warum denn auch nicht? Eine Ware ist exakt soviel Geld wert, wie Kunden bereit sind, dafür auszugeben.

Und vor allem sollten wir eines nie vergessen. Wir bezahlen immer für Wissen! Entweder mit Geld oder unserer Zeit. Was davon wertvoller ist, muss jeder individuell für sich selbst entscheiden. Von daher ja, der Preis ist gerechtfertigt.

Ein weiteres Kriterium ist das Publikum, für das dieses Buch geeignet ist. Das ist mit einfachen Worten zu erklären. Jeder, der bereits Geld mit seiner Homepage verdient, braucht dieses Buch nicht. Der einzig denkbare Grund für einen Kauf wäre die reine Neugier. Ob die einem allerdings 40 Euro Wert ist, muss ebenfalls wieder jeder für sich entscheiden.

Die einzige Zielgruppe, für die Das eBook vom reichen Sack Sinn macht, ist der Anfänger im Internetmarketing, der außer der Tatsache, dass es diese Branche gibt, noch nichts von der Thematik weiß. Auch wer schon erste Gehversuche gestartet hat, aber gar nicht so richtig weiß, wo und wie er sein Business vernünftig aufbauen soll, ist mit dem reichen Sack gut beraten.

In einem Satz: alle Beginner, die gerne eine Art roten Faden oder Anleitung hätten, sind mit Matthias Salks eBook bestens bedient. Mit dem Geld, welches man dafür anlegt, erwirbt man sich eine kompetente Zusammenfassung all der Informationen, die es für Beginner im Internet zu finden gibt. Nur dass man nicht selbst die Zeit dafür aufwenden muss, diese zu suchen.

Wer nun mag, der kann das eBook hier bestellen (Affiliate Link – ja, da hat das Verkäuferherz gesiegt.)

→Der Reiche Sack


_________________________________________________________

Zur Beachtung:

Die ersten beiden Kommentare sind von mir manuell eingefügt worden, da dieser Beitrag während des Umzuges zu WordPress geschrieben und kommentiert wurde.

Share

9 Kommentare zu „Die Wahrheit über "der reiche Sack" und das Geld verdienen im Internet“

  • Hallo,

    was für ein (aus meiner Sicht) großartiger Artikel!

    Du sprichst mir mit Deinen Aussagen voll aus dem Herzen. Ich sehe jeden Deiner genannten Argumentationspunkte ganz genau so.

    Ich selbst beschäftige mich seit einigen Monaten mit dem eBook-Komplettpaket “Der Reiche Sack” und veröffentliche meine Meinung und die gemachten Erfahrungen in meinem Blog: http://webprojekttester.blogspot.com.

    Ich möchte mit meinem Blog den ausführlichsten Erfahrungsbericht über “Der Reiche Sack” im www. erstellen.

    Das ist jetzt schwierig, denn dieser Bericht hier bringt es ziemlich genau auf den Punkt! ;-)

  • Als “Protagonist” möchte ich mal sagen: exzellenter Beitrag.

    Zu dem ein oder anderen Punkt könnte ich zwar durchaus eine Diskussion vom Zaun brechen, aber das machen wir am besten mal bei einem Bier ;-)

    Weiter so!

    Gruß

    Matthias

    • pw:

      Hehe, gerne. Nur bin ich am anderen Ende von Deutschland beheimatet. Sollte ich aber mal in unserer schönen Hauptstadt aufschlagen, komme ich auf das Angebot sehr gerne zurück.

  • Fita:

    Einmal angefangen deinen Artikel zu lesen und schon kann man nicht mehr aufhören, so gut hast du alles beschrieben. Auch wenn alle Tipps und Tricks im Internet kostenlos zur Verfügung stehen was Geld verdienen im Internet angeht hat meiner Meinung nach Herr Salk dennoch die Chance sehr gut erkannt und vollkommen zurecht damit Geld verdient. Wir wissen ja wie viele Stunden man in ein Internetprojekt einfliessen lassen kann und dafür sind letztendlich 30 Euronen nicht viel Geld.
    Weiter so, kriegst nen Backlink von mir,
    Gruß
    Fita

  • [...] Umstritten ist der Autor genau deswegen, denn Profis wissen bereits (fast) alles und haben die Infos selbst kostenlos durchs Internet herausgefunden oder selbst durch eigene Erfahrungen das Wissen ereignet, zudem sind ebooks nicht immer beliebt. [...]

  • Greg:

    “Der Reiche Sack” ist zwar kein wirklicher Betrug, daß mag sein, aber Abzocke ist es meiner Meinung nach schon. Gesammeltes Wissen als E-Book zu verkaufen finde ich legitim, auch wenn man alles auch kostenlos im Internet finden könnte. Das Problematische an der Sache finde ich die Bewerbung des Produktes. Er versucht einem weiß zu machen, daß man mit ca. 2 Stunden Aufwand am Tag innerhalb eines Jahres 5000+€/Monat macht. Und das wäre die Regel wenn man nur seine Tips berücksichtigt. Das könne angeblich jeder. Damit richtig reich zu werden, dazu gehört allerdings schon etwas mehr: Mehr Wissen/Kreativität und auch Glück. Davon erwähnt er nichts. Er schreibt das könne jeder und das ist nicht an der Wahrheit gedreht sondern gelogen. Mag sein, daß es eine gewisse Naivität vorraussetzt das zu glauben, aber naive Menschen abzocken bleibt halt trotzdem abzocken. Maschen wie die 14 Tage Geld-Zurück-Garantie und seiner Behauptung ab dem 15. Tag gehts aber erst so richtig los, sind für mich weitere Argumente so einem Menschen nicht noch mehr Geld zu schenken.
    Für jeden der sich schon etwas mit dem Thema beschäftigt hat lohnt sich das e-book überhaupt nicht. Wirkliche Geheimnisse verrät er darin nicht.
    Die Form der Werbung finde ich, ist jedem selbst überlassen und wenn seine arrogante Schreibweise beim Thema Kohle-Scheffeln ankommt dann ist das ein durchaus guter Weg sein Produkt zu vermarkten. Die Grenze zwischen Übertreibungen und Lügen ist bei Werbung meiner Meinung nach jedoch fließend und beim “Reichen Sack” kann man die Grenze stellenweise schon gar nicht mehr sehen.

  • pw:

    Exakt das ist es, was mich auch nervt. Wie gasagt, wenn die Aussage aus seinem Interview stimmt, dann erforderte die Vermarktung zu Beginn mehrere 100 Stunden Wochen. Das ist dann wirklich realistisch und auch ehrlich.

    Übrigens danke für diesen guten und ausgewogenen Kommentar. Mehr davon wären wünschenswert ;-) . Beim reichen Sack sind ja meist nur Extreme vertreten.