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Das Affiliate Layout und Theme (Affiliate Tutorial Teil 5) :: pro webwork blog

Das Affiliate Layout und Theme (AT Teil 5)

Nachdem die eher langweiligen und tausendfach durchgekauten Themen wie Affiliate Thema finden, Nischen finden und Keyword Recherche/Konkurrenzanalyse nun endlich abgeschlossen sind, beginnt mit dem Layout das eigentliche Affiliate Marketing.

Das Layout einer Affiliate Seite

Eine Website soll verkaufen

Das ist es worum es eigentlich geht. In der Überschrift dieses Artikels steht deshalb bewusst auch das Affiliate Layout und nicht nur das Theme. Ein Theme kann noch so gut aussehen und über die spektakulärsten Funktionen verfügen. Wenn es für den Verkauf nicht geeignet ist, taugt es nicht. Und der Verkauf findet nun mal über das Layout statt. Das Ziel bestimmt die Handlung. Und das Ziel im Affiliate Marketing ist ganz klar.

Besucher sollen – angeregt durch die Inhalte der Seite – auf einen weiterführenden Link klicken, der dann zum Produkt führt.

Somit sind die Anforderungen an das Layout ganz einfach. Alles was zielführend ist wird umgesetzt, alles andere eliminiert. Dabei ist es wichtig, die eigene Seite zu jedem Zeitpunkt und mit allem Nachdruck selbstkritisch zu betrachten. Beginnen wir mit der Struktur.

Modularer Aufbau

Websites, so sie denn marketingorientiert sind, sollen modular sein. Das bedeutet im Affiliate Marketing, dass die Website nicht alles können muss. Sie stellt lediglich das Tor zu anderen Modulen wie Foren, Online Shops oder Blogs dar. Dabei kann sie sich in zwei Teile gliedern (muss aber nicht).

Die Startseite

Die Startseite hat die Aufgabe, den Besucher zu empfangen und das gesamte Projekt übersichtlich und auf einen Blick darzustellen. Von hier aus erfolgt die Verteilung des Traffics auf die einzelnen Interessensgebiete.

Wichtig bei der Startseite (und überhaupt bei allen Seiten) ist: sie muss Ruhe ausstrahlen. Der Besucher muss sich entspannen können. Es geht aber nicht darum, ihn einzuschläfern, sondern zu vermitteln „Hallo, schön dass Sie da sind. Kommen Sie doch rein und machen es sich bequem. Möchten Sie etwas trinken?“. Eben das, was man auch machen würde, wenn man im realen Leben einen Besucher empfängt.

Die Inhaltsseiten

Wenn man die Website in Startseite und Inhalt gliedert, verzichtet man auf der Startseite auf Sidebars und lässt diese erst auf den Inhaltseiten anzeigen.

Wirklich notwendig ist eine solche Aufteilung allerdings nicht. Man kann durchaus auch auf der Startseite mit Sidebars arbeiten. Dabei nimmt man dann eben in Kauf, dass für den eigentlichen Inhalt etwas weniger Platz zu Verfügung steht.

Ob und inwiefern sich dies auf die Conversion auswirkt, lässt sich pauschal nicht sagen und kann nur durch Tests herausgefunden werden.

Das Design

Sieht man einmal von der Farb-Psychologie ab, spielt das Design eine völlig untergeordnete Rolle. Solange man sich an die gängigen Regeln hält, hat das Design keine Auswirkungen auf die Conversion. Zu diesen Regeln gehören

  • Keine schreienden Farben
  • Keine weiße Schrift auf schwarzem Untergrund oder andere, schwer lesbaren Varianten
  • Die Schriftart sollte sich irgendwo im Bereich Arial, Tahoma oder Verdana bewegen (keine Comic Schriften oder ähnliches)
  • Nur eine Grundfarbe verwenden
  • Sparsam mit zusätzlichen Farben umgehen und sich an der Grundfarbe orientieren (beispielsweise mit dem Adobe Kuler)

Ansonsten ist man – was das Design betrifft – in der Gestaltung relativ frei. Wichtig ist nur, dass sich das Design auf die komplette Web Präsenz erstreckt. Es muss auch auf der entlegensten Unterseite sofort klar ersichtlich sein, dass man sich immer noch auf derselben Website befindet.

Beispiel Affiliate Layout

Im Laufe der Zeit und durch zahlreiche Tests findet man „sein“ perfektes Layout. Zu Beginn wird allerdings nicht viel anderes übrig bleiben, als ein Standardlayout wie das nachfolgende zu verwenden.

Das Bild zeigt ein mögliches Layout, welches man im Affiliate Marketing und bedingt auch als Landingpage einsetzen kann In den Header gehört anstatt des Globus selbstverständlich ein Eye-Catcher, der Aufmerksamkeit erregt und visuell über das Thema der Seite informiert. In unserem Fall wäre dies natürlich ein ausdrucksstarkes Bild eines Quads.

Daneben stünde eine aussagekräftige Überschrift, die den ersten Eindruck den das Bild vermittelt auch sprachlich bestätigt.

Unter der Überschrift folgt ein kurzer, prägnanter Text, der über das informiert, was den Leser auf der Seite erwartet und mittels eines Links direkt auf ein Highlight verweist. Dies könnte beispielsweise ein aktuelles Sonderangebot sein oder der Hinweis auf ein Gewinnspiel.

Mittels der vier Teaser Boxen unterhalb des Headers findet dann die eigentliche Verteilung des Traffics statt. An der Stelle interagiert der User zum ersten Mal mit der Seite.

Während er im Header noch zu einer von uns definierten Aktion aufgefordert wird, entscheidet er dank der Teaser Boxen nun selbst, welche Bereiche der Seite er sich als nächstes anschauen wird.

In unserem Fall würden wir nun die Bereiche

  • Sport Quad
  • ATV
  • Quad Reisen und
  • Quad Versicherung

zur Auswahl stellen.

Alternativ wäre auch eine Lösung denkbar, in der Sport Quad und ATV zusammengefasst und erst auf der dahinter liegenden Seite gesplittet werden. Dann hätte man eine Teaser Box für aktuelle Aktionen frei. Das erfordert aber natürlich auch ein Konzept, welches erst mal erarbeitet und dann auch gepflegt werden muss.

Der Vorteil daran wäre zwar, dass die Seite nicht ganz so statisch wirkt. Bedenkt man aber was durch Content Erstellung und Linkbuilding noch an Arbeit auf uns zukommt, ist die statische Lösung mit vier gleichbleibenden Inhalten in den Boxen für den Anfang sicherlich die praktikablere. Übrigens ist die Anzahl vier hier nur exemplarisch zu verstehen. Wer nur zwei oder drei Unter-Bereiche hat, verwendet eben nur zwei oder drei Boxen.

Was in dem hier vorgestellten Layout noch fehlt, sind natürlich Bilder. Besonders in jede der vier Teaser Boxen muss zwingend ein Bild eingestellt werden, welches auf den ersten Blick vermittelt, was einen nach dem Klick erwartet. Auch der in den Boxen stehende Text muss gleichzeitig informieren und zum Klick animieren.

In der blauen Box – links unterhalb der vier Teaser Boxen – könnten beispielsweise die letzten Artikel aus dem Blog angezeigt werden. In der Box rechts daneben finden sich dann Links zu FAQ, Support oder Kontakt, sowie ein aktueller Hinweis zu einer Veranstaltung oder ähnlichem. Testberichte, sofern vorhanden, sind an der Stelle ebenfalls gut aufgehoben.

Auf die Footer Box würde ich vorläufig verzichten, da zu Beginn noch nicht so viel Content vorhanden sein dürfte. Damit steht das Grundgerüst der Seite. Fehlt noch das passende Theme.

Ein Affiliate Theme finden

Natürlich ist es aus Gründen der Einzigartigkeit immer am besten, wenn man sein Theme selbst erstellen kann. Nun kann das aber nicht jeder und letztlich sind wir im Marketing und nicht im Webdesign oder als Programmierer tätig. Die einfachste Lösung ist deshalb, sich ein fertiges Theme zuzulegen.

Abhängig vom verwendeten CMS (HTML Seiten wird wohl niemand mehr verwenden) gibt es für fast jeden Anbieter irgendwo im Netz einen Pool an fertigen Themes. Diese können sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos sein. Die kostenlosen Varianten sind übrigens nicht unbedingt schlechter als die kostenpflichtigen, wie man am Beispiel dieser Free Premium Themes für WordPress erkennen kann.

Wofür auch immer man sich entscheidet, man sollte unbedingt darauf achten, dass man sich nicht für ein Theme entscheidet, welches schon dutzendfach von anderen verwendet wird. Gerade im Online Marketing sieht man auf verschiedenen Blogs und Websites immer wieder dasselbe Theme.

Einen guten Eindruck macht das nicht gerade. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass Besucher ja nicht nur auf unseren Seiten surfen, sondern im Regelfall schon auf zahlreichen anderen zuvor waren. Wer hier schon optisch nur wie ein billiger Abklatsch anderer wirkt, dem unterstellt man dies auch in Bezug auf den Inhalt.

Im Falle dass WordPress als CMS verwendet wird (wozu wir definitiv raten), hat man den Vorteil, dass es mittlerweile eine stattliche Anzahl an Premium Themes gibt, die für fast jeden Einsatz geeignet sind. Mit Preisen um die 50,-$ sind sie auch nicht allzu teuer.

Piet vom Netzpanorama schreibt gerne und oft über Premium Themes und gibt sicherlich gerne Auskunft, wenn man noch Fragen hat (so einfach outsourced man den Support für Themes – dafür wird er mich hassen ;-) ).

So, das soll es vorerst zum Thema Layout in Affiliate Projekten gewesen sein. Im nächsten Teil geht es dann um die Erstellung und Verteilung des Contents. Bis dahin wünsche ich wie immer viel Erfolg bei der Online Arbeit…

Eine Übersicht der bisher veröffentlichten Teile ist im Affiliate Tutorial zu finden.

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