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Conversion Rate steigern mit dem BOB :: pro webwork blog

Conversion Rate steigern mit dem BOB

Eine Website ist nur so gut, wie sie Besucher zu Kunden konvertiert.

Unabhängig davon, ob Sie als Affiliate tätig sind oder einen Online Shop betreiben.

Der Weg zum zahlenden Kunden ist immer derselbe.

Ein Besucher betritt Ihre Website und findet dort (hoffentlich) nützlichen Inhalt.

Dann entwickelt er ein Bedürfnis und klickt auf einen weiterführenden Link, um dieses Bedürfnis zu stillen.

Dieser Link sollte im Affiliate Bereich der Link zum Merchant und als Shopbetreiber der zum Produkt oder in den Warenkorb sein.

Fast alle Stationen dieser Bestellstrecke können Sie beeinflussen.

Nehmen wir an, Ihre Website ist gut besucht und von 100 Besuchern klicken neun auf Ihren Affiliate oder Shop Link.

Dann würden wir von einer klickbezogenen Conversion Rate von 9% sprechen. Natürlich ist das aber nur die halbe Miete.

Wenn es nur immer so aussehen würde ;-)

Denn letztlich entscheidend ist das, was diese neun Besucher dann tun. Nur wenn sie wirklich kaufen, können wir von einer echten Conversion sprechen.

Während der Affiliate in diesem Bereich auf seinen beworbenen Merchant angewiesen ist, kann der Shop-Betreiber hier natürlich selbst Hand anlegen.

In diesem Artikel geht es jedoch darum, die Anzahl der Besucher, welche überhaupt auf den Link klicken, zu erhöhen.

Denn je mehr Besucher beim Merchant oder in Ihrem Shop landen, desto höher ist auch die Chance auf Umsatz.

Der Ablauf ist dabei aber prinzipiell derselbe und was auf der Website funktioniert, klappt auch beim Merchant/im Shop.

Weil es Spaß macht und weil es später im Affiliate Tutorial noch ein Thema sein wird, machen Sie doch einfach einen Test.

Von der Landingpage zum Klick

Um etwas zu optimieren, muss es messbar sein. Soll etwas messbar sein, braucht es irgendeine Struktur. Damit alles was jetzt kommt Sinn ergibt, sollte also bereits eine Landingpage (zur Not tut es auch ein Blogartikel) vorhanden sein.

Idealerweise ist der ausgewählte Artikel oder Seiteninhalt schon etwas älter und verfügt bereits über einen Textlink zu einem Partnerprogramm, so dass Sie über einigermaßen aussagekräftige Statistiken verfügen.

Welchen Artikel oder welche Seite verwenden?

Am einfachsten finden Sie eine geeignete Seite über die Keyword Statistiken Ihrer Webanalyse Software.

Egal welche Tracking Software Sie verwenden, alle zeigen eine Liste der Suchbegriffe an, über die Besucher auf Ihrer Seite gelandet sind.

Diese Liste schauen Sie sich nun etwas genauer an und picken ein Keyword heraus. Natürlich sollte es eines sein, was darauf schließen lässt, dass daraus resultierende Besucher auch eine Kaufabsicht hegen.

Wenn Sie schon dabei sind, kontrollieren Sie die Zielseite, auf der Besucher über dieses Keyword landen doch auch gleich, ob alles was zur Onpage SEO gehört, beachtet und umgesetzt wurde.

Ist dies der Fall, überlegen Sie, welches Produkt ein Besucher aufgrund Ihres Seiteninhaltes/Blogartikels kaufen könnte.

Sie brauchen einen BOB

Jetzt basteln Sie sich einen BOB (Big Orange Button – Synonym für einen call to action Button im Onlinemarketing, vom Prinzip her ähnlich der nebenstehenden Klickaufforderung – nur nicht so hässlich).

Wenn möglich, machen Sie ihn also bitte etwas ansprechender als ich ;-) . Das funktioniert ganz gut mit kostenlosen Programmen wie Gimp oder Paint.Net

Er muss auch nicht so groß sein wie in diesem Artikel. Auch die Form ist nicht so wichtig. Möglich sind Sterne, Kreise, Pfeile, abgerundete Ecken und vieles mehr. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Aufgrund der Farbpsychologie darf als gesichert gelten, dass die Farbe Orange am besten konvertiert. Das sollten Sie aber nicht allzu wichtig nehmen. Wenn Orange partout nicht zu Ihrer Seite passen will, müssen Sie es auch nicht verwenden.

Überhaupt sollten Sie grundsätzlich versuchen, neue Wege zu gehen. Nur weil bestimmte Farben und Formen von Marketing Experten als “richtig” festgelegt werden, heißt das noch lange nicht, dass für Sie ein anderer Weg nicht noch erfolgreicher sein kann.

Gestalten Sie Ihren BOB also wie es Ihnen gefällt und testen Sie verschiedene Variationen.

Wichtig ist nur, dass der Button prominent oben links oder rechts (je nach Layout der Seite) angebracht ist und einen auffordernden Text hat. Dieser kann ruhig auch etwas frecher sein, wenn es zum Thema passt.

Meist werden aber etwas gemäßigtere Varianten verwendet, wie zum Beispiel

  • “hier gehts zum…”
  • “sehen Sie sich hier …an”
  • “Ihren persönlichen … finden Sie hier”.

Fast noch wichtiger ist jedoch, dass der BOB am Ende der Seite nochmal platziert wird.

Falls Sie auf der ausgewählten Seite noch kein Partnerprogramm verwenden, nehmen Sie als nächstes ein passendes Partnerprogramm zur Hand und verlinken den BOB mit dem beworbenen Produkt.

Sollte auf Ihrer Seite bereits ein Partnerlink in Form eines Textlinks vorhanden sein, entfernen Sie ihn keinesfalls, sondern ergänzen ihn durch den Link im BOB.

Natürlich ist es interessant zu erfahren, welcher von beiden Links wie oft angeklickt wird. Um das zu analysieren, maskieren Sie am besten Ihre Links und versehen sie mit unterschiedlichen Bezeichnungen.

Wer WordPress verwendet, maskiert Links ganz einfach mit dem Plugin Pretty Links. Für alle anderen empfiehlt sich ein Blick auf Link Mask. Ein schönes Review zum Thema Links maskieren findet sich auf Netzpanorama.

Probieren Sie es aus und schauen Sie sich die Ergebnisse Ihrer Statistiken nach einer Woche an. Sie werden überrascht sein. Viel Spaß beim testen.

PS: schon geklickt?

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