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Content im Affiliatemarketing (Affiliate Tutorial Teil 6) :: pro webwork blog

Content im Affiliatemarketing – (AT Teil 6)

Mit einer der wichtigsten Punkte eines Affiliate Projekts ist der Content. Und genau da werden die meisten Fehler gemacht.

Über den Content wird nicht nur die Website für Suchmaschinen interessant, vielmehr steuert man über ihn auch das Verhältnis zum Leser, sowie den Verkauf.

Bevor wir aber dazu kommen, wie guter Content für ein Affiliate Projekt aussehen kann, müssen wir zunächst ein paar grundsätzliche Fehler vermeiden.

Was man nicht tun sollte

„Sendung mit der Maus“ Texte schreiben

Damit sind Texte gemeint, wie man sie häufig auf neuen Blogs oder Websites liest, die ausschließlich dem Zweck dienen, Geld verdienen zu wollen. Dabei werden die Verfasser nicht müde, darauf hinzuweisen, dass man genau das nicht tun soll. Das Ganze in diesem schmeichlerischen, drollig-niedlich-kumpelhaften Ton, der vermitteln soll:

„Hey, alle Anderen sind Böse und wollen Dir nur Schlechtes. Ich nicht. Deshalb komm zu mir, weil ich es gut mit Dir meine und wenn Du schon mal da bist, dann kauf halt auch was über meinen Affiliate-Link. Bitte Bitte Bitte. Weißt Du, ich finde Kommerz ja genauso übel wie Du aber ich hab halt auch Kosten für Server und so …“.

Diese naive Bauernburschen-Masche funktioniert eine Weile auch ganz gut. Kommt dann aber nichts Substantielles hinterher, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. Das ist auch gut so, denn Blogs und Seiten wie diese blockieren nur sinnlos die SERPS.

Ein professionelles Affiliate Projekt schafft echten Mehrwert für den User. Natürlich steht wie bei jeder Unternehmung der Gewinn im Vordergrund aber das Ziel ist auch, dass ein Besucher die Seite mit einem besseren Gefühl verlässt als er sie betreten hat. Schließlich will man auf sein Projekt auch stolz sein dürfen.

Zu Kommentaren und Diskussionen aufrufen

Damit ist nicht gemeint, Gästebücher oder die Kommentarfunktion in einem Blog Modul abzuschalten, sondern vielmehr durch die Art des Contents Kommentare und Diskussionen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Denn das verursacht Arbeit. Arbeit, die in die Pflege des Projekts und dessen qualitative Verbesserung sinvoller investiert ist.

Die hier getroffene Aussage kollidiert etwas mit der gängigen Ansicht, dass man auf die Interaktion mit dem User heutzutage nicht mehr verzichten darf. Das ist auch richtig und es soll keinesfalls dazu geraten werden die Kommunikation mit Besuchern zu unterbinden. Im Gegenteil. Der Dialog mit dem User ist existenziell wichtig für den Erfolg eines Projekts. Außerdem freut es jeden Autor, wenn er Feedback von Lesern erhält.

Es geht nur darum, ein Projekt auf eine etwas professionellere Ebene zu heben, indem man den typischen Hobby Charakter vieler Blogs vermeidet. User wollen kommunizieren, ja. Das muss aber nicht zwingend über ein Kommentarfeld passieren. Ein einfaches Bewertungssystem wie man es z.B. auf Youtube findet, reicht völlig aus.

Wichtig ist lediglich, dass ein Besucher die Möglichkeit zum kommentieren hätte, wenn er denn wollte. In der Regel ist es ohnehin so, dass viel mehr Anfragen über Email kommen, als über Kommentare oder Gästebücher. Das Bereitstellen eines vernünftigen Kontaktformulars ist also wesentlich wichtiger, als zum 1000en mal die Aufforderung „Was denken Sie?“.

Wenn schon Kommunikation, dann bitte richtig in Form eines Live-Chats oder Ticket Systems. Wer das personell stemmen kann, sollte es umsetzen. Er wird im Hinblick auf die Interaktion mit den Besuchern am besten fahren.

Ansprache mit „Du“

Man kann es nicht häufig genug betonen. Das hier ist Business. Und von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen wird im Business Bereich gesiezt. Keinem Kunden würde es gefallen, wenn er ein Ladengeschäft betritt und ungefragt einfach geduzt wird.

Interessanterweise scheint dies nach Meinung vieler im Internet jedoch anders zu sein. Abgesehen vom gesunden Menschenverstand können wir aber auch nach zahlreichen Tests festhalten, dem ist nicht so. Seiten auf denen gesiezt wird, konvertieren besser.

Wenn in den Kommentaren geduzt wird, duzt man selbstverständlich zurück. Das wird allerdings außerhalb der Blogosphäre eher selten der Fall sein.

Die verschiedenen Content Arten

Content ist nicht gleich Content. Es gibt informativen Content, News Content und Content der verkaufen soll. Während letzterer für den Verdienst sorgt, lassen sich die beiden erstgenannten zwar nur schwer monetarisieren, sind aber unerlässlich um Traffic zu generieren.

Mit Content ist übrigens nicht nur Text gemeint. Bilder und Videos gehören zu allen drei Bereichen dazu.

Informativer Content

Hier denkt man natürlich zuerst an Wikipedia. Von der Qualität einmal abgesehen, findet man auf Wikipedia zu jedem Begriff einen Artikel, der nüchtern und sachlich informiert. Zusätzlich finden sich jede Menge Querverweise zu anderen Artikeln, die das Thema vertiefen.

Auch viele Websites und Blogs halten sich an dieses Schema und nicht selten sind sie durch ihre nicht ganz so trockene Schreibweise wesentlich angenehmer zu lesen. Das ist auch das eigentliche Ziel von informativem Content. Fakten so aufzubereiten und darzustellen, dass sich ein angenehmer Lesefluss ergibt.

Zudem ist gerade diese Art Content prädestiniert dafür, von anderen verlinkt zu werden. Ein kurzer News Artikel oder gar ein Werbetext hat es da vergleichsweise schwerer.

News Content

Nicht immer hat man die Zeit, lange und ausführliche Artikel zu lesen. Um aber trotzdem informiert zu sein, nutzen viele User kurze News Artikel. Diese konzentrieren sich aufs Wesentliche und fassen die Kernaussage in einem leicht zu konsumierenden Bericht zusammen, dessen Inhalt man auch während eines kurzen Überfliegens gut aufnehmen kann.

Während man beim informativen Content nur selten Artikel mit weniger als 600 Wörtern finden wird, kommt ein News Artikel oft mit weniger als 200 Wörtern aus.

Content der verkauft

Das ist die schwierigste Art von Content und zugleich diejenige, die über den finanziellen Erfolg oder Misserfolg des ganzen Projekts entscheidet. Dazu gehören die Landingpages genauso wie die Presell Pages oder kurze, verkaufsfördernde Passagen innerhalb des übrigen Contents.

Verkaufsfördernder Content ist nicht leicht zu erstellen und erfordert mehr als nur Grundsatzwissen aus den Bereichen Marketing und Vertrieb. Man wird also nicht umhin kommen, sich mit diesen Disziplinen näher zu beschäftigen.

Hilfreich dabei sind in jedem Fall Fachbücher. Wider Erwarten jedoch nicht solche, die sich mit Online Marketing beschäftigen, sondern die Klassiker aus dem Offline Bereich. Wer die psychologischen Hintergründe des Verkaufs im realen Leben nicht kennt, wird im Online Marketing keinen Erfolg haben.

Des Weiteren sind natürlich auch entsprechende Online Publikationen nützlich. Dazu gehören z.B. Blogs wie Konversionskraft oder auch Conversion Doktor.

Der gute Ton

Professionalität verkauft. Was aber ist Professionalität und wann wird sie als solche empfunden? Wo gehören zum Beispiel Humor oder Sarkasmus hin und wann ist vielleicht sogar ein leicht überheblicher Ton angebracht?

Generell steht zunächst einmal über allem die Höflichkeit. Direkt darauf folgt eine korrekte Rechtschreibung. Letztere ist für Blogs zwar nicht ganz so wichtig, weil viele Leser den einen oder anderen Rechtschreibfehler als charmant empfinden. Auf einer Website darf einem ein solcher Fauxpas allerdings nicht unterlaufen. Und wenn es doch passiert – sofort ausbessern. Ansonsten gilt:

Ein nüchterner und sachlicher Ton ist im Bereich News wie auch im informativen Content angebracht. Humor hat in beiden Fällen nichts verloren. Eine Prise Sarkasmus, die leicht humorig untermalt ist, belebt hingegen jede News sowie jeden informativen Artikel.

Reiner Humor stellt hingegen immer die Glaubwürdigkeit in Frage und belastet die Konversion. Texte sollen durchaus locker geschrieben werden aber keinesfalls lustig. Es mag zwar Themen geben, bei denen Humor auch im informativen Teil funktioniert aber in aller Regel erwartet der Konsument verständliche Informationen und keine Comedy Show.

Innerhalb einer Werbebotschaft kann Humor jedoch hervorragend eingesetzt werden. Allerdings darf er nicht das tragende Element sein, sondern soll lediglich die Attraktivität der eigentlichen Werbebotschaft verstärken.

Wie kommt man nun an Content?

Nachdem die grundsätzliche Marschrichtung klar ist, geht es an die Erstellung der Texte und Bilder. Natürlich ist es immer schön, wenn man so viele Inhalte wie möglich selbst produzieren kann. Da das auf Dauer allerdings keine Lösung ist, muss man früher oder später über andere Kanäle nachdenken. Welche das sind und was sie kosten erfahren Sie im nächsten Teil des Affiliate Tutorials.

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