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Affiliate Thema finden – (Affiliate Tutorial Teil 2) :: pro webwork blog

Affiliate Thema finden (Affiliate Tutorial Teil 1)

Im ersten Teil des Affiliate Tutorials widmen wir uns dem Thema, um das sich die Affiliate Seite drehen soll.

Nun hört man ja immer wieder, dass es unbedingt ein Thema sein muss, für das man sich selbst interessiert. Das ist zunächst einmal richtig. Denn wenn man sich für etwas interessiert, hat man in aller Regel kein Problem, sich gerne und oft damit zu beschäftigen.

Bewegt man sich aber ein paar Jahre im Affiliate Bereich, summieren sich die einzelnen Projekte und sehr schnell hat man 20 oder 30 Projekte online. Manche Affiliates nennen gleich mehrere Hundert Seiten ihr Eigen.

Irgendwann ist dann einfach Schluss mit dem persönlichen Interesse. Man kann sich nun mal nicht für alle Themen interessieren, zu denen man eine Affiliate Seite baut.


Regel Nummer Eins

Anders sieht es hingegen mit dem Wissen aus. Wer ein Affiliate Thema bearbeitet, muss sich nicht zwingend dafür interessieren. Aber er muss sich in jedem Fall damit auskennen! Regel Nummer Eins lautet deshalb:

Man muss sich im gewählten Affiliate Thema auskennen

Es gibt kurzfristige Projekte, Spam- oder Black Hat Projekte. In diesen Bereichen ist es unerheblich, ob man sich auskennt oder nicht. Sie werden in der Regel nicht lange genug leben, um Probleme aufgrund mangelnden Wissens zu verursachen.

Handelt es sich aber wie hier um ein nachhaltiges Projekt, welches ein Standbein für die eigene Existenz sein soll, muss absolute Kontrolle über die Inhalte gewährleistet sein.

Um nicht falsch verstanden zu werden. Der Affiliate benötigt keinen Experten-Status. Er sollte aber zu jedem Zeitpunkt sicher beurteilen können, ob die Inhalte auf der Höhe der Zeit sind oder nicht.

Zum Vergleich. Wenn jemand Heutzutage immer noch schreibt, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, dann weiß jeder, der auch nur im Ansatz Ahnung davon hat, dass diese Aussage auf einem veralteten Wissensstand beruht.

Nun ist es zwar möglich, trotzdem mit solchen Inhalten zu arbeiten. Dabei muss aber eines klar sein. So einen Kurs zu fahren, wirkt sich langfristig negativ auf den Ertrag des Projekts aus.

Denn selbst wenn man davon ausgeht, dass mögliche Kunden das Unvermögen nicht bemerken, handelt man sich später Schwierigkeiten in den Bereichen Linkbuilding und Marketing-Maßnahmen ein.

Content ist zwar nicht mehr alleine King aber ohne wirklich guten Content wird es unendlich schwer, kostenlose Backlinks aus viralen Kanälen oder offline Marketing Kampagnen zu bekommen. Und dem Traffic schadet es ganz nebenbei auch. Dazu aber im Teil über Linkbuilding mehr.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nur wichtig, ein Affiliate Thema zu wählen, in dem man sich auskennt und zu dem man notfalls immer auch selbst Content beitragen könnte.

Regel Nummer Zwei

Natürlich macht ein Affiliate Thema nur dann Sinn, wenn auch eine entsprechende Nachfrage vorhanden ist. Die zweite Regel lautet somit:

Für ein Affiliate Thema muss eine Nachfrage bestehen

Sicherlich gibt es sehr viele Themen, die interessant sind und in denen man sich auskennt, die aber einfach vom Markt (noch) nicht nachgefragt werden. Überflüssig zu erwähnen, dass sich solche Projekte nicht lohnen.

Zusätzlich sollte das Kriterium noch erweitert werden, indem auch die Tendenz berücksichtigt wird. Im Idealfall ist es natürlich ein Thema, das sich steigender Nachfrage erfreut. Das muss aber nicht zwingend so sein. Es reicht, wenn eine konstante Nachfrage vorhanden ist.

Regel Nummer Drei

Eng verknüpft mit der Nachfrage ist die Möglichkeit der Monetarisierung. Daraus leitet sich Regel Nummer drei ab:

Das Affiliate Thema muss sich nachvollziehbar monetarisieren lassen

Wie bei der Nachfrage gibt es auch im Hinblick auf die Monetarisierung Gebiete, in denen kennt man sich aus; sie sind sogar interessant – aber sie lassen sich mangels nachvollziehbarem Partnerprogramm nicht vernünftig monetarisieren.

Transparenz ist im Affiliatemarketing ohnehin ein Problem. Man muss es nicht noch verschärfen, indem man zum Beispiel Kunden für eine Dienstleistung wirbt, die einen Offline-Vertragsabschluss benötigt. So was ist unmöglich zu kontrollieren und der Ärger somit vorprogrammiert.

Die drei Regeln lauten also:

1.      Wissen – Affiliate Projekte werden nur erstellt, wenn man mit vorhandenem Know-How Content erzeugen könnte

2.      Nachfrage – ein Affiliate Thema ist dann lohnend, wenn mindestens eine konstante Nachfrage gewährleistet ist.

3.      Monetarisierung – das Affiliate Thema muss sich nachvollziehbar und zu möglichst guten Konditionen monetarisieren lassen

Die Vorgehensweise

Wir suchen also nach einem Thema, in dem wir uns auskennen, welches nachgefragt wird und sich monetarisieren lässt. Wie geht man bei der Suche nun vor?

Wenn es um die Nischenfindung geht, gibt es dafür einige nützliche Tools die uns helfen. Diese werden im zweiten Teil dieses Tutorials eine Rolle spielen und bei der Keyword Recherche geht es dann gar nicht mehr ohne.

Um ein Thema zu finden, braucht man allerdings nur Papier und Stift oder eine Excel Liste (empfohlen).

1. Themenliste erstellen

Man erstellt einfach eine Liste mit allen Themen, in denen man sich auskennt. Je sorgfältiger und umfangreicher diese ausfällt, desto einfacher hat man es in der Zukunft bei weiteren Projekten.

Eine solche Liste könnte etwa so aussehen:

  • Tennis
  • Kochen
  • ein bestimmtes Reiseland
  • Wandern
  • Bergsteigen
  • Klettern
  • Trekking
  • Quads
  • MotoX
  • American Cars
  • spezielle Literatur
  • PC Hardware
  • Waffen
  • Ernährung
  • Weine, Spirituosen
  • Hausmittel
  • Malen, Zeichnen
  • klassische Musik
  • Küchen
  • Baustoffe
  • Elektronik

Die Liste sollte mindestens 50 Themen umfassen und ohne Rücksicht auf mögliche Konkurrenz oder darauf, ob es sich um eine Nische handelt, erstellt werden. Auch über Keywords muss man sich an der Stelle noch keine Gedanken machen.

Wer jetzt die ständigen Ermahnungen im Kopf hat, auf „blaue Ozeane“ zu achten oder keine generischen Keywords fürs Affiliatemarketing zu verwenden – einfach ignorieren. Das kommt alles noch.

Im Moment ist nur das Thema an sich entscheidend und dass man sich darin auskennt.

2. Nachfrage prüfen

Das ist kein Hexenwerk und geht ganz schnell mit dem Tool Google Insights for Search. Einfach die Filter einstellen, dann die gewünschten Begriffe zum Thema eingeben, auf Suchen klicken – fertig.

Wichtig ist beim Finden eines Affiliate Themas die jeweilige Nachfrage. Um diese zu prüfen kann man Googles Insight for Search verwenden. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Suche.zum Vergrößern auf das Bild klicken

Der Graph zeigt dann sehr schön, wie sich die Nachfrage im eingestellten Zeitraum entwickelt hat. Solange sie so aussieht wie auf dem Bild, darf sie übrigens noch als konstant gelten. Das leichte Abfallen ist eher dem vergrößerten Angebot geschuldet als nachlassendem Interesse.

Man sollte sich allerdings nicht nur auf Tools wie dieses verlassen. Sie sind ein hervorragender Indikator – mehr aber auch nicht.

Ein weiteres Mittel zur Überprüfung ist – wie so oft – der gesunde Menschenverstand. Wer aufmerksam durch die Welt geht, weiß sehr schnell, was im Trend liegt und was nicht. Ob es zum Beispiel sinnvoll ist, immer noch auf das Thema “Poker” zu setzen, kann man sich ganz leicht auch ohne Tool beantworten.

Dazu vergleicht man einfach die Zahl der angebotenen Pokerturniere aus dem Jahr 2007 mit dem Angebot von Heute.

Wenn heute überhaupt noch 10% der damaligen Turniere angeboten werden, dürfte das schon viel sein. Man kann also getrost davon ausgehen, dass Poker mehr oder weniger gestorben ist. Füttert man Insights for Search mit dem Begriff “Poker”, schlägt sich diese Entwicklung auch online im Graph nieder und bestätigt so die Annahme.

zum Vergrößern auf das Bild klicken

Neben Tools wie Insights for Search sollte man sich also auch immer auf die eigene Wahrnehmung verlassen, wenn man die Nachfrage überprüft.

Aber zurück zu unserer Liste. Nachdem sie erstellt und die Nachfrage geklärt ist, geht es ans sortieren. Schließlich soll daraus am Ende ja das erste Projekt entstehen.

3. Liste sortieren

Wenn die Liste erstellt ist – und bitte nicht eher – macht man sich ans sortieren. Dazu werden drei Kategorien erstellt und für jede Noten vergeben. Die einzelnen Kategorien sind:

  • Kategorie Eins – Persönlicher Wissensstand
  • Kategorie Zwei – Persönlicher Kontakt zu Menschen aus dem Thema
  • Kategorie Drei – Eigener Zugang zum Thema

Nun vergibt man für jede dieser Kategorien Noten. Dazu reicht der ganz normale Notenschlüssel von 1-6, den wir aus der Schule kennen. Und so wird benotet.

Kategorie Eins – wie steht es um das vorhandene Know-How?

Mindestanforderung wäre ein “Ja” auf folgende Frage. Ist man dazu in der Lage, mindestens 25 Seiten Content zu dem Thema zu erstellen? Und zwar so, dass diese der Begutachtung Anderer, die mit der Materie vertraut sind, standhalten.

Dazu gehören in der Regel auf jeden Fall die großen Drei:

  • Die Startseite Worum geht’s auf der Website?
  • Drei unterschiedliche Klassen des Themas Im Falle von Quads wären das beispielsweise ATV`s, Street-Quads und Sport-Quads
  • Blog oder Magazin Modul mit mindestens zehn Beiträgen zum Thema und weiteren zehn Artikeln in Reserve

Wenn das der Fall ist und die drei Kategorien in der Excel Liste für jedes Thema eingerichtet sind, benotet man die einzelnen Themen. Dabei sollte man ehrlich aber nicht zwanghaft zu Werke gehen.

Könnte man beispielsweise alle Seiten aus dem Stegreif schreiben, (fast) ohne zu recherchieren, wäre das die Note Eins.

Weiß man prinzipiell, worum es geht, hat aber 8 verschiedene Websites geöffnet und zwei Bücher vor sich liegen, weil man sich nicht sicher ist, ob das alles auch so richtig ist, wäre das die Note Drei.

Will sich so gar keine Idee einfinden, was man schreiben kann und fängt man sicherheitshalber an, verschiedene Textpassagen auf anderen Seiten zu kopieren und umzuschreiben, ist das die Note Sechs.

Sollte allerdings an einer Stelle die Note 6 vergeben werden müssen, hat man zuvor gegen Regel Nummer Eins bei der Erstellung der Liste verstoßen ;-) .

Kategorie Zwei – Persönlicher Kontakt zu Menschen aus dem Thema

Sowohl für das Linkbuilding als auch für spätere Marketing Maßnahmen sind persönliche Kontakte zu Menschen aus dem Thema wichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies Online oder Offline Kontakte sind.

Die Frage muss lauten, wie viele Menschen kenne ich aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis, aus Vereinen, meinen Hobbys oder Firmen, die einen engen Bezug zu meinem Thema haben. Dieser kann sowohl beruflicher wie auch privater Natur sein.

Kenne ich aus allen genannten Personenkreisen mindestens eine Person, ist das die Note Eins.

Fallen mir spontan zwei Freunde und ein Vereinskollege ein, die vielleicht beruflich mit dem Thema zu tun haben, kenne aber keine Firmen aus dem Bereich, ist das eine 2,5 etc,…

Kategorie Drei – der eigene Zugang zum Thema

Es empfiehlt sich dringend, das, wozu man später eine Website betreibt, auch persönlich zu kennen. Wenn wir bei dem Beispiel Quads bleiben, macht es wenig Sinn, ein Affiliate Projekt zu starten, wenn man noch nie eines gefahren ist.

Da wir in diesem Tutorial von gepflegten Projekten sprechen, werden später zwangsläufig Fragen auftauchen. Sei es in den Kommentaren oder über Email. Es wäre mehr als peinlich, wenn man die nicht beantworten kann.

Man muss im Gegenzug natürlich auch nicht unbedingt im örtlichen Quad-Verein sein. Aber den einen oder anderen aus der Szene zu kennen und ab und zu mal selbst auf den Dingern rumzufahren wäre schon sinnvoll.

Ist man natürlich im Quad-Verein, dann gibt’s ganz klar die Note Eins.

Fährt man nur ab und zu Touren, dann wäre das die Note Zwei.

Hat man noch nie ein Quad bewegt, gibt’s wiederum die Note Sechs.

Sortierung

Nun sollte es klar sein, worauf das Ganze hinausläuft und spätestens jetzt wird eine Excel Liste notwendig.

Wie beschrieben werden nun alle Themen auf der Liste abgearbeitet und benotet. Danach wird aus den drei Noten der Kategorien eine Durchschnittsnote errechnet.

Wenn man sich also beispielsweise in einem Thema so bewertet hat:

Kategorie 1:       1,8
Kategorie 2:       2,4
Kategorie 3:       3,1

wird daraus die Gesamtnote 2,4

In einem letzten Schritt wird die Liste dann nach diesen Gesamtnoten sortiert. Die beste Note erhält Platz Eins, die zweitbeste Platz Zwei und so weiter.

Es kann natürlich vorkommen, dass mehrere Ergebnisse die gleiche Note haben. Sollte dies der Fall sein, dann kann man sein Eingangs erwähntes Interesse für ein Thema heranziehen. Denn hier passt es hin.

Sind also zwei mögliche Themen gleichwertig, und hätten so beispielsweise beide Platz sechs inne, kommt das Thema, wofür man sich mehr interessiert auf Platz 6, das andere auf Platz 7.

Mein Thema und der Beginn

Wenn alle hier beschriebenen Punkte abgearbeitet sind, verfügt man über seine eigene, persönliche Affiliate Themenliste, die einen die nächsten Jahre begleiten wird.

Nun stellt sich die Frage, womit soll man beginnen? Mit der Nummer 1, für die man ja nachgewiesenermaßen prädestiniert ist? Oder doch besser mit der Zwei oder Drei, um durch mögliche Fehler, die man zu Beginn sicherlich machen wird, nicht sein erfolgversprechendstes Projekt zu verheizen?

Im Hausbau gibt es ein altes Sprichwort. Man baut im Leben dreimal. Das erste Mal für den Feind, das zweite Mal für den Freund und das dritte Mal für sich selbst. So könnte man es auch im Affiliate Marketing handhaben.

Diese Frage muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass je unsicherer man sich in dieser Frage ist, desto tiefer sollte das Thema in der Liste platziert sein, mit dem man beginnt.

Es ist auch immer eine Frage des persönlichen Wissensstandes. Es gibt viele gute Affiliates, die schon sehr erfolgreich sind aber ein neues Projekt vieleicht noch nie Themen-seitig angegangen sind.

Die werden natürlich ohne mit der Wimper zu zucken, sofort ihre Nummer Eins verwenden können. Fällt dieses Tutorial aber eventuell in die Startphase einer Affiliate Karriere, dann würde ich empfehlen, mit der Nummer 4 oder 5 zu beginnen.

Aufgewendete Zeit und Kosten

Die Frage nach den Kosten ist einfach zu beantworten. Es sind bislang noch keine angefallen.

Bei der Frage nach dem Zeitaufwand muss ich ein wenig schummeln und schätzen. Da meine Liste schon etwas älter ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie lange ich dafür gebraucht habe.

Ich würde aber behaupten, dass für die Erstellung der Liste 0,5 Stunden ausreichen. Dann nochmal 2,5 Stunden für die Benotung und Sortierung. Insgesamt sollte es also ca. drei Stunden Zeit beanspruchen.

Aber wie gesagt – den Zeitaufwand habe ich geschätzt und kann auch daneben liegen. Es würde mich deshalb freuen, wenn der Eine oder Andere in den Kommentaren postet, wie lange die Erstellung bei ihm gedauert hat.

So, das war Teil 1 des Affiliate Tutorials und im folgenden Teil 2 geht es um das Nischen finden. Bis dahin wünsche ich wie immer viel Erfolg bei der Online Arbeit und der Erstellung der eigenen Themenliste.

Zum Abschluss noch eine kleine Hausaufgabe ;-) :

Damit ich es im zweiten Teil etwas einfacher habe und Neueinsteiger besser zurecht kommen, empfehle ich allen die Lektüre der folgenden Artikel:

Manche Inhalte der Artikel gehören eigentlich in die Keyword Recherche aber Nischen finden und Keywordrecherche gehören eng zusammen, so dass sich eine Vermischung oft nicht vermeiden lässt.

Eine Übersicht der bisher veröffentlichten Teile ist im Affiliate Tutorial zu finden.

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