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500 Besucher sind besser als 5000 :: pro webwork blog

500 Besucher sind besser als 5000

Die Jagdt nach dem Traffic

Ein vielen Bloggern und Website Betreibern wohl bekanntes Spiel. Klar, jeder möchte mehr Besucher haben, welche die geschriebenen Artikel lesen und im Idealfall anerkennend kommentieren. Sind doch steigende Besucherzahlen ein Zeichen dafür, dass man als Autor, Webmaster, Contentmanager oder wie immer man uns auch nennen mag, einen guten Job macht.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Jagdt der Onlinemarketer nach immer mehr Traffic. Was soll das bringen? Natürlich, wenn es zielgerichteter Traffic ist, spricht überhaupt nichts dagegen. Frei nach dem Motto.:

Zielgerichteter Traffic ist durch nichts zu ersetzen außer… durch noch mehr zielgerichtetem Traffic.

Andererseits, wer verfügt schon ausschließlich nur über diese Art von Besuchern? Meist setzt sich der Traffic doch zusammen aus den Stammlesern, Suchmaschinentraffic und allem was aus den social medias kommt.

Wie viele davon als Kunden in Frage kommen, steht dann auf einem ganz anderen Blatt. Viele Stammleser besitzen bereits einen Großteil dessen, was der Onlinemarketer gerne verkaufen würde. Für neue Umsätze ist da wenig Raum.

Besucher oder Kunden?

Das ist die Frage, die sich unweigerlich stellt, wenn man über oben geschriebenes ernsthaft nachdenkt. Und vielleicht ist auch das der Grund, warum so viele der Meinung sind, dass Blogs so schwer zu monetarisieren sind. Entweder ich betreibe ein Blog und will mit meinem Content punkten oder ich bin Onlinemarketer und möchte Umsätze generieren. Beides zusammen ist aber nur schwer zu bekommen.

Dem würde ich zustimmen, sage aber gleichzeitig; es geht doch. Meiner Meinung nach ist das nur eine Frage der Ausrichtung. Eine praktikable Möglichkeit ist zum Beispiel die Trennung von Onlinemarketing und Blog auf der Website. Dies könnte dergestalt aussehen, dass das Marketing nur auf den einzelnen Seiten betrieben wird und das Blog bleibt Blog.

Das hat auch den Vorteil, dass man ganz gezielt Affiliateseiten auf Sales Keywords optimieren und gleichzeitig mit Links aus der Blogsektion stützen kann. Die Stammleser des Blogs sind zufrieden, weil sie nicht mit Werbung bombardiert werden und neue Besucher werden im Idealfall von Kunden zu Stammlesern.

Das wäre eine mögliche Struktur. Denn einfach so ungeplant Traffic auf eine Seite zu ziehen, kann nicht der Weg eines Onlinemarketers sein.


500 Besucher sind besser als 5000

Vergleicht man die eigene Website einmal mit einem Ladengeschäft, wird schnell klar, warum zielgerichteter Traffic so wichtig ist. Für einen Ladenbesitzer sind 500 Kunden, die in den Laden kommen, um einzukaufen ein Traum. 5000 Besucher, die aufgrund einer falsch angelegten Werbekampagne kommen, sind dagegen ein Alptraum.

5000 Besucher in einem stationären Geschäft, welches dafür nicht ausgerichtet ist, machen schon aufgrund Ihrer schieren Masse Dreck, Lärm und verlassen zu allem Überfluss das Geschäft mit einer schlechten Meinung über dessen Leistung. Zu Recht. Man kann nicht mit Kinderspielsachen für alle werben und dann Antiquitäten für einen kleinen Kundenkreis verkaufen.

Ähnlich verhält es sich mit Websites. Investiert man nicht sehr viel Zeit in SEO, wird man immer Besucher über Keywords erhalten, von denen man gar nicht gewusst hat, dass man überhaupt damit gefunden wird.

So gelangen schon seit längerem Besucher auf diese Seite, die den Suchbegriff “zanox ausländisches impressum” verwenden. Der Grund dafür ist, dass ich irgendwann mal in einem Artikel erwähnt habe, dass Zanox darauf besteht, dass Affiliates auch die Eigentümer der Domain sind, mit der geworben werden soll.

Logisch, da kann  man auch drauf kommen, dass das irgendwas miteinander zu tun hat. Aber Google in seiner unendlichen Weisheit hat entschieden, dass diese Seite für diesen Suchbegriff relevant ist. Natürlich will ich diesen Traffic nicht – tun kann ich dagegen aber wenig.

Erstens fehlt mir momentan die Zeit, mit dieser Suchphrase irgendwas zu basteln, was sich dann monetarisieren ließe und zweitens verärgert es den Besucher. Das lässt sich auch sehr gut an der Absprungrate und der Verweildauer ablesen.

Fazit

Viel Traffic ist gut, macht aber auch viel Arbeit, denn das Thema Spam und neidische oder sinnlose Kommentare haben wir hier noch gar nicht angesprochen. Wer lieber auf diese Arbeit verzichtet und stattdessen für sauberen, zielgerichteten Traffic sorgt, wird sich auch mit relativ wenig Aufwand über gute Umsätze freuen können. Denn 500 Besucher mit einer Konversions Rate von 20% sind besser als 5000 mit 2% ;-) .

Wie immer wünsche ich viel Erfolg bei der Online Arbeit

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2 Kommentare zu „500 Besucher sind besser als 5000“

  • Hallo, ich finde diesen Beitrag sehr interessant und stimme Dir, was den Traffic als Maß aller Dinge betrifft, zu!

    Meiner Meinung nach kann man durchaus vernünftiges Onlinemarketing und SEO betreiben und dennoch gute Texte ins Netz stellen, in dem man sich die Arbeit einfach teilt.

    Ich halte sehr viel von Kooperationen, bei denen einer die Vermarktungsseite übernimmt und ein anderer schreibt. Dass hier natürlich eng zusammengearbeitet werden muss, ist klar :-) Wir machen das bei Tipblog so und das Pflänzchen wächst und gedeiht und unsere Werbekunden sind auch zufrieden:-)

    Viele Grüße!

  • pw:

    Gerade die Arbeitsteilung fand ich in Deinem Beitrag so interessant. Allerdings finde ich es schwieriger als Onlinemarketer/SEO gute Texter/innen zu finden, als umgekehrt. Kann aber auch nur meine subjektive Meinung sein.