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2011 – Quo Vadis Google? :: pro webwork blog

2011 – Quo Vadis Google?

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und es wird Zeit für einen kleinen Rückblick und eine Zukunftsschau.

Google ist auf die eine oder andere Weise unser aller Arbeitgeber. Da lohnt sich ein Blick auf erreichtes und kommendes, denke ich.

Was Google bis Anfang 2010 erreicht hat

Google ist eine gute Suchmaschine. So viel kann man ohne Übertreibung festhalten.

Die Usability ist Top, das Layout angenehm aufgeräumt und die Geschwindigkeit war eigentlich noch nie ein Thema.

Über die Dienste, die Google kostenlos zur Verfügung stellt, muss man auch nicht reden. Ob Youtube, Gmail oder Analytics – manche dieser Dienste leisten mehr als ein gekauftes Programm.

Die Suchergebnisse sind weitestgehend relevant, so dass jeder im Großen und Ganzen das findet, wonach er sucht. Und darum geht es doch bei einer Suchmaschine oder?

Fazit

Das Konzept funktioniert und die Nutzer sind zufrieden. Zusammenfassend könnte man sagen, dass genau diese Vorgehensweise Google zu dem gemacht hat, was es heute ist. Marktführer.

Google und das Jahr 2010

Wollte man Google und das Jahr 2010 in einem Wort zusammenfassen, fällt einem eigentlich nur ein Begriff ein: katastrophal!

Im vergangenen Jahr gab es gefühlt mehr Neuerungen als in der gesamten, 13-jährigen Firmengeschichte zusammen.

  • Google Instant
  • Instant Preview
  • Places

Und über allem steht die Universal Search. Dabei sind das nur die Veränderungen, die der „Endverbraucher“ spürt.

Wer sich von Berufs wegen mit der Suchmaschine beschäftigen muss, für den sind auch noch Caffeine und Brands ein wichtiges Thema geworden.

Google hat seine Unschuld verloren. Ob durch die negative Presse, bedingt durch Street view oder auch weil es angeblich (tatsächlich?) eigene Produkte in der Suche bevorzugt.

Für ersteres kann Google nichts, für das Zweite schon.

Aber selbst wenn man den Glauben an eine „saubere“ Suchmaschine als naiv abtut und akzeptiert, dass Google ein kommerzielles Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht ist, kommt man an einem Umstand nicht vorbei.

Die durch ständige Neuerungen erzeugte Unruhe für die User. Google tut sich mit seiner derzeitigen Bauchladen-Mentalität keinen Gefallen und ich sehe auch in Zukunft keine spürbare Beruhigung wie zum Beispiel der Seonaut.

Es mag sein, dass Google derzeit nur Daten sammelt, um sich für die Zukunft besser zu positionieren. Ob das funktioniert ist aber fraglich.

Fazit

User brauchen immer etwas länger, bis sie auf Veränderungen reagieren. Allen voran die deutschen User. Die Auswirkungen der neuen Google Suche werden frühestens im Frühjahr so richtig durchschlagen.

Dann nämlich, wenn in der Masse erstmals Sätze fallen wie „ach, Google verwende ich gar nicht mehr gerne – ich blick da irgendwie nicht mehr durch“.

Solche Veränderungen wirken schleichend. Dafür aber auf breiter Front und könnten dazu führen, dass sich 2011 erstmalig eine nennenswerte Anzahl an Usern gegen die Google Suche entscheidet.

Einen besseren Zeitpunkt für andere Suchmaschinen, gegenüber Google an Boden zu gewinnen, wird es so schnell nicht mehr geben.

Wer jetzt denkt, das sei übertrieben, der sollte sich von seiner eigenen Internet Affinität nicht blenden lassen und an die vielen Menschen denken, die das Internet wirklich nur „nutzen“ und nicht damit arbeiten.

Auf sie wirken solche Veränderungen massiv und wenn man plötzlich feststellt, dass zum Beispiel Bing bis auf das Startbild ansonsten so vertraut aussieht wie Google früher, dann ist ein Wechsel durchaus denkbar.

Man darf also gespannt sein, wie sich das kommende Jahr entwickelt. Jetzt steht allerdings erst mal Weihnachten vor der Tür und wir wünschen allen Lesern

ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr…

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